Überraschende Fitness-Studie

Viel hilft viel? Wer Muskeln definieren bzw. zulegen will, greift meist zu schweren Gewichten, in der Annahme, dass so die Muckis schneller wachsen. Eine aktuelle Studie von kanadischen Wissenschaftlern hat nun gezeigt: Weniger ist mehr.
Bilder: Getty Images

Die Forscher der McMaster University in Hamilton beobachteten im Rahmen der Studie zwei Trainingsgruppen: Das erste Testteam absolvierte das Workout mit leichten Hanteln (50 Prozent ihrer Maximalkraft) und wiederholte jede Übung 20 bis 25 Mal. Das zweite Team arbeitete mit schweren Gewichten (90 Prozent der Maximalkraft) und wiederholte die Übungen nur acht bis zwölf Mal. Das überraschende Ergebnis nach drei Monaten: Beide Gruppen hatten gleich viel Muskelmasse zugelegt.

 

Leichter ist gesünder

Die Forscher kamen damit zum Ergebnis, dass der Trainingserfolg nicht abhängig ist vom Gewicht, sondern von der Anzahl der Wiederholungen. Da bei schweren Gewichte die Gefahr von Verletzungen bzw. körperlichen Langzeitschäden grösser ist als bei leichteren Gewichten, empfehlen die kanadischen Wissenschaftler, das Muskeltraining mit leichteren Gewichten und mehr Wiederholungen zu absolvieren. Eine Steigerung der Gewichte mit der Zeit sei ja immer noch möglich, so die Forscher. 

 

Warum überhaupt Muskeln aufbauen?

Viele Männer bauen Muskeln aus optischen Gründen auf. Doch auch Frauen sollten ihren Muskelaufbau fördern. Der Körper sieht dadurch nicht nur definierter aus, sondern verbrennt im Ruhemodus auch mehr Fett. Du hast Angst, zu dicke Oberschenkel und Oberarme zu kriegen? Vergiss das, denn solange du nicht zu Anabolika greifst, wirst du nicht zu einem weiblichen Popey. Fitnessexperten empfehlen für einen schlanken und definierten Körper eine ausgewogene Mischung aus Ausdauer- und Kraftsport (z.B. 2 bis 3 Mal in der Woche 30 Minuten Joggen oder Radfahren und 2 bis 3 Mal 30 Minuten Krafttraining).

 

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