Schminken nach Augenform

Die Augenform lässt ein Gesicht ganz unterschiedlich wirken. Erfahre hier, wie du mit der richtigen Schminktechnik das Optimum aus deiner Augenform herausholst.
Einleitung
Das perfekte Augen-Make-up ist so individuell und einzigartig wie die Augenform jeder Frau. Egal, ob beispielsweise Schlupflider, eng stehende Augen oder tiefliegende Augen – mit Hilfe von Make-up kannst du deine Augenform wunderbar perfektionieren bzw. kleinere "Makel" kaschieren. Erfahre hier, wie du mit der richtigen Technik und etwas Lidschatten das Optimum aus deiner Augenform herausholen kannst. Alles was du dazu brauchst, ist eine Lidschatten-Palette mit drei Nuancen (hell, mittel, dunkel) und einen guten Lidschatten-Pinsel. 
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Mandelförmige Augen
Du hast mandelförmige Augen? Herzliche Gratulation! Deine Augenform gilt bei Visagisten als Idealform und ist für nahezu jegliches Make-up geeignet. Ob Smokey Eyes oder Cat Eye – dir steht jeder Look und du kannst dich richtig austoben.
Weit auseinander stehende Augen
Weit auseinander stehende Augen gilt es mit Make-up optisch näher zusammenzuführen. Dabei wird der dunkle Lidschatten ins innere Auge und die helleren Nuancen in der Mitte und am äusseren Auge bis hoch zur Augenbraue aufgetragen. Beim Tuschen der Wimpern kannst du im inneren Augenwinkel grosszügig sein, im äusseren Augenwinkel solltest du dagegen nur sparsam Wimperntusche verwenden.
Eng stehende Augen
Bei eng stehenden Augen gilt es die gegenteilige Wirkung zu erzielen. Mit Hilfe von Make-up sollen sie optisch auseinandergeschoben werden. Und so geht’s: Setze an der Innenseite der Augen und am Brauenbogen Highlights mit einem hellen (und evt. glänzenden) Lidschatten. Grundiere anschliessend mit einer mittleren Lidschatten-Nuance das Lid etwas weiter nach aussen und trage die dunklere Farbe grosszügig über die Lidfalte und den Knochen auf. Tusche am Ende die äusseren Wimpern stärker als die inneren. Wichtig ist bei dieser Augenform übrigens auch das saubere Zupfen der Augenbrauen, insbesondere an der Nasenwurzel.
Schlupflider
Beim Schlupflid wird das bewegliche Lid vom unbeweglichen Lid teilweise abgedeckt. Das Auge wirkt dadurcj kleiner und oft auch müde. Um den Effekt eines grösseren Augenlides und eines wacheren Blickes zu erzielen, gilt es das bewegliche Lid aufzuhellen. Gleichzeitig wird das Schlupflid mit einer dunklen, matten Farbe abgedunkelt, sodass es dezent in den Hintergrund tritt. Blicke dafür geradeaus in den Spiegel und schminke die Partie, die genau über dem beweglichen Lid liegt, in einem dunklen Ton. Dabei immer alles schön verblenden. Um die Augen zusätzlich zu vergrössern, kannst du unter den Augenbrauen etwas Highlighter auftragen.
Tiefliegende Augen
Bei tiefliegenden Augen sitzen die Augen tief in der Augenhöhle. Um sie optisch etwas hervorzuhalten, kannst du Highlights unter dem Augenbogen und an den inneren Augenwinkeln bis in die Augenmitte und Lidfalte setzen. Die dunklere Eyeshadow-Nuance wird oberhalb (!) der Lidfalte aufgetragen. Achte darauf, dass du alles sehr gut verblendest.
Hervorstehende Augen
Hervorstehende Augen können mit Hilfe von Make-up optisch nach hinten versetzt werden. Und so funktioniert's: Verwende grosszügig dunklen und matten Lidschatten über das ganze Lid und am Wimpernrand. Die mittlere Lidschattennuance gilt es nur in der Mitte des beweglichen Lids aufzutragen (dabei gut verblenden!). 
Asiatische Augen
Bei asiatischen Augen ist oftmals keine Lidfalte zu sehen. Deshalb gilt es diese künstlich mit Make-up zu erzeugen. Dies gelingt dir mit dunklem Lidschatten, den du in und oberhalb der Lidfalte aufträgst. Auch hier gilt: Immer alles gut verblenden. 
Der perfekte Lidstrich

Deine Augenform lässt sich auch mit dem richtigen Lidstrich ganz leicht perfektionieren. Make-up-Artist Sabine Tomasello-Salchinger erklärt hier, welche Art von Lidstrich den Blick intensiviert und deine Augen ideal zur Geltung bringt.