So pflegt man Jeans

Ob Jeansshorts, Jeansjacke oder einfach die klassische Denim: Jeans-Kleidungsstücke benötigen spezielle Pflege, damit sie auch lange schön bleiben. Stilpalast präsentiert die besten Pflege-Tipps und –Tricks.
Bilder: iStockphoto

Erst mal auslüften

Hat deine Jeans zwar keine Flecken, riecht aber nach einem Restaurantbesuch unangenehm stark nach Essen? Dann solltest du das gute Stück trotzdem nicht direkt in die Waschmaschine werfen. Gerüche verflüchtigen sich meistens schon durch langes Auslüften.

 

Möglichst selten waschen

Auch wenn es in der heutigen Zeit, in der alles möglichst hygienisch und keimfrei sein soll, etwas ungewöhnlich tönt: Deine Lieblingsjeans solltest du tatsächlich so wenig wie möglich waschen (Experten raten gar dazu, in den ersten Monaten bzw. im Idealfall gleich ganz aufs Waschen zu verzichten). Zu häufiges Waschen ist für Jeans-Stoff nämlich pures Gift. Nicht nur die Baumwolle wird beim Waschen arg strapaziert, sondern auch die typische Indigo-Färbung. Die typischen Folgen: Die Jeans bleicht mit der Zeit aus und läuft ein.

 

Vorsicht beim Waschen

Kommst du aufgrund eines Flecks nicht umhin, das Jeansstück in die Waschmaschine zu stecken, solltest du Folgendes beachten: Dreh das Kleidungsstück auf links und wähle wenn möglich ein Kaltprogramm (maximal lauwarmes Wasser). Verwende keinesfalls ein aggresssives Waschmittel, wie z.B. Vollwaschmittel, welches Bleiche enthält. Dieses kann die Farbe der Jeans nämlich auswaschen. Benutze für die Jeanswäsche entweder gar keines oder bewusst weniger Waschmittel als für deine sonstige Wäsche. Ganz verzichten solltest du auf Weichspüler, weil er den Stoff ausleiert und die synthetischen Fasern zerstören kann, sowie auf das Schleudern bei hohen Umdrehungen.

 

Richtig trocknen

Das Wichtigste zuerst: Eine Jeans gehört nicht in den Tumbler. Vielmehr sollte ein Denim-Stück in nassem Zustand glattgezogen und luftgetrocknet werden. Hänge Jeans nicht über die Wäscheleine bzw. den Wäscheständer, sondern benutze Wäscheklammern und hänge das gute Stück an die Leine. Der dicke Stoff kann so besser und schneller trocknen.

 

Bügeln überflüssig

Eine gute Nachricht für Bügelmuffel: Bügeln ist bei Jeans absolut überflüssig. Denn Jeansstoff hat im Vergleich zu anderen Stoffen den Vorteil, dass er sich schon nach kurzem Tragen dem Körper anpasst und so allfällige Knitterfalten verschwinden lässt. Solltest du trotzdem nicht aufs Bügeln verzichten wollen, schalte zumindest die Dampf-Funkion ab. Dies schont die Struktur der Denim.

 

Richtig falten

Bist du ein kleiner Ordnungsfanatiker und liebst du es, Kleider akkurat und mit scharfen Kanten zu falten? Bei Jeans ist das keine gute Idee. Du könntest damit nämlich der Struktur des Denim-Stoffes schaden. Besser ist es, die Jeans im Bund und einmal in der Länge (ungefähr auf der Höhe der Knie) zusammenzufalten.