Zürich ist im Modefieber und hat sein modisches Selbstbewusstsein gefunden: Vom 11. bis 15. Februar hat die Zurich Fashion Week (ZFW) das traditionsreiche Kongresshaus in ein pulsierendes Zentrum für Design und Lifestyle verwandelt. Trotz personeller Wechsel in der Führungsebene unmittelbar vor dem Start hat die Premiere eindrucksvoll bewiesen, dass die Schweizer Modeszene bereit für die Weltbühne ist – mit einem Konzept, das Luxus, Inklusion und Nachhaltigkeit auf faszinierende Weise vereint.
Zürich Fashion Week 2026 Ein Auftakt zwischen Ambition und Spektakel
Obwohl der Abgang eines Mitbegründers kurz vor der Eröffnung für Gesprächsstoff hinter den Kulissen sorgte, liessen die Veranstalter keinen Zweifel an ihrer Vision auf dem Runway aufkommen. Die ZFW setzte ein klares Statement für einen modernen Zeitgeist: Unter dem Motto der radikalen Inklusivität sassen bei den Runway-Shows symbolisch alle Gäste in der ersten Reihe. Dieses Aufbrechen klassischer Hierarchien verlieh dem Event eine demokratische Note, die man in der Modewelt selten findet. Das internationale Prestige der Modewoche wurde bereits im Vorfeld durch exklusive Events untermauert – allen voran durch eine spektakuläre Show auf dem Eis in St. Moritz, die die Brücke zwischen alpiner Eleganz und urbanem Chic schlug.


Highlights am Freitag: Runway-Power und kreative Impulse
Der Freitag, 13. Februar, markierte einen der vielseitigsten Tage im Programm. Den Auftakt machte die Evening Show um 18:00 Uhr, in der die Kollektionen von MODECO, Madame Badass und Intensify Me präsentiert wurden. Am Nachmittag fanden zudem diverse Workshops statt, in denen man tiefer in die Materie eintauchen konnte: Labels wie The Last Human und Selva Huygens diskutierten im Vortragssaal über die Zukunft des Designs. Den glanzvollen Höhepunkt bildete schliesslich die Main Show am Abend mit den mit Spannung erwarteten Präsentationen von Nova Noche, Tamara Von Arx und Zano.

Shopping-Erlebnis und Nachhaltigkeit im Fokus
Ein besonderes Herzstück der ZFW war der Pop-Up Market im Kongresssaal. Hier wurde Mode direkt erlebbar: Besucherinnen und Besucher konnten nicht nur die Entwürfe von Designern wie Maya Seyferth bewundern, sondern auch exklusive Stücke nationaler Brands sowie Beauty-Highlights von Partnern wie Kiko Milano oder dem Landquart Fashion Outlet entdecken. Dabei zog sich das Thema Nachhaltigkeit wie ein roter Faden durch die gesamte Veranstaltung. Im Zukunftsforum wurden innovative Ansätze der Kreislaufwirtschaft beleuchtet, die zeigen, dass Fashion im Jahr 2026 untrennbar mit ökologischer Verantwortung verbunden ist.
Die Kombination aus hochkarätigen Defilees, Fachvorträgen und dem öffentlichen Marktplatz hat die Zurich Fashion Week zu einem Ereignis gemacht, das weit über die Grenzen der Branche hinausstrahlt und Zürich in dieser Woche zur ultimativen Style-Metropole gemacht hat.


