Am 8. März feiern wir den Internationalen Frauentag. Was 1911 als mutiger Vorstoss für Gleichberechtigung begann, ist heute ein globaler Aktionstag, der Errungenschaften würdigt und gleichzeitig daran erinnert, dass der Weg zur vollkommenen Geschlechtergerechtigkeit noch im Gange ist. Wir nehmen dies zum Anlass, das Spotlight auf aussergewöhnliche Schweizerinnen zu richten. Ob im Sport, in der Tech-Welt oder auf der grossen Leinwand – diese Frauen beweisen mit Leidenschaft und Brillanz, was «Women-Power» wirklich bedeutet.

Sport-Heldinnen: Historische Siege & Gänsehaut-Momente

Die Schweizer Sportlandschaft bebt! Jüngste Grossereignisse wie die Women’s EURO 2025 im eigenen Land haben gezeigt, wie sehr Frauenfussball die Massen elektrisieren kann. Unter Trainerin Pia Sundhage stürmte die Nati bis ins Viertelfinale. Ein historisches Bestresultat! Doch auch abseits des Rasens wird Geschichte geschrieben: Die Langlauf-Pionierin Nadja Kälin sicherte sich als erste Schweizerin überhaupt eine olympische Einzelmedaille. Eine Medaille konnte sich auch Ditaji Kambundji sichern. Mit einer Fabelzeit von 12,24 Sekunden sprintete sie zum WM-Titel an der Leichtathletik WM in Tokio. Es ist die erste Schweizer Goldmedaille bei einer Leichtathletik-Weltmeisterschaft für eine Frau. 

Riola Xhemaili schiesst die Schweizer Nationalmannschaft in den Viertelfinal

Innovationskraft: Die Architektinnen der Zukunft

Ehrgeiz trifft auf Vision: Diese Unternehmerinnen verändern ganze Branchen und wurden dafür völlig zurecht mit renommierten Awards geehrt.

Als CEO von The Singularity Group erhielt Evelyne Pflugi den Veuve Clicquot Bold Woman Award 2025. Mit ihrem Singularity Index macht sie technologische Innovationen messbar und investierbar.

Margaux Peltier ist die Gewinnerin des Bold Future Award 2025. Sie bekämpft mit ihrem Start-up Enerdrape den Klimawandel, indem sie herkömmliche Infrastrukturen wie Parkgaragen in saubere Energiequellen verwandelt.

Links: Evelyne Pflugi Rechts: Margaux Peltier

Paulina Grnarova, die KI-Expertin und CEO von DeepJude, wurde am Swiss Economic Forum als Jungunternehmerin des Jahres ausgezeichnet. Die «Forbes 30 under 30»-Preisträgerin revolutioniert mit Algorithmen die Rechtsbranche.

Paulina Grnarova, Bold Future Award 2025

Kultur-Highlights: Von der Bühne auf die Leinwand

Auch in der Kunstszene geben Frauen den Ton an. Musikalisch freuen wir uns besonders auf Veronica Fusaro, die unsere Schweizer Flagge beim Eurovision Song Contest in Wien vertreten wird. Währenddessen rittern Nina Volotti und Jamila bei den Swiss Music Awards (19. März 2026) um den Titel als «SRF 3 Best Talent».

Und wer gewinnt den Schweizer Filmpreis am 27. März 2026 in Zürich? Wir setzen auf diese drei Powerfrauen.

  1. Petra Volpe: Die Regisseurin gilt mit ihrem Werk «Heldin» als grosse Favoritin und potenzielle Oscar-Kandidatin.
  2. Luna Wedler: Unser internationaler Shootingstar ist als «Beste Schauspielerin» nominiert. Sie spielt die Rolle von «Lena» im Film «Sie glauben an Engel, Herr Drowak?». Eine Performance, die man gesehen haben muss.
  3. Marie-Elsa Sgualdo: Mit sieben Nominierungen für ihren Film «À bras-le-corps» zeigt sie eindrücklich, wie moderne Emanzipation filmisch erzählt wird.
Luna Wedler in «Sie glauben an Engel, Herr Drowak?»

Der Weltfrauentag ist weit mehr als nur ein Datum im Kalender. Die Erfolge dieser Schweizerinnen aus Sport, Wirtschaft und Kultur zeigen uns, dass Visionen keine Grenzen kennen, wenn Talent auf Mut trifft. Sie sind Vorbilder, die nicht nur Barrieren brechen, sondern auch den Weg für die nächste Generation ebnen.

Echte Stärke ist zeitlos – und die Zukunft der Schweiz ist definitiv weiblich. Lasst uns diese Erfolge nicht nur heute, sondern jeden Tag feiern und uns gegenseitig unterstützen. 

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