Zu Gast bei TV-Köchen

TV-Köche mutierten in den letzten Jahren zu echten Superstars. Viele von ihnen sind aber nicht nur in Shows präsent, sondern stehen regelmässig auch noch in der Küche ihrer eigenen Restaurants. Stilpalast präsentiert 10 solche Lokale von London bis nach Zürich, die nicht nur wegen ihrer berühmten Gastgeber einen Besuch wert sind.
Gordon Ramsay, London

Der Drei-Sterne-Koch Gordon Ramsay ist ein Tausendsassa wie er im Buche steht. Nebst bekannten TV-Formaten wie „Hell’s Kitchen“, das nicht nur in Grossbritannien, sondern auch in den USA Erfolge feierte, besitzt er Gourmet-Tempel rund um den Globus, davon allein ein Dutzend in London. Moderne französische Küche gibt es z.B. im mit drei Michelin-Sternen ausgezeichneten und nach dem schottischen Koch-Star benannten Restaurant „Gordon Ramsay“.

Bild: Instagram @gordongram
Bild: gordonramsayrestaurants.com
Jamie Oliver, London

Jamie Oliver zählt bereits zu den Urgesteinen im Koch-TV-Business. Auf seine erste Koch-Sendung „The Naked Chef“, die bereits 1999 über den Bildschirm flimmerte, folgten unzählige weitere Engagements. Der bodenständige Brite gibt in Büchern und Sendungen aber nicht nur Rezepte-Tipps weiter, sondern setzt sich im In- und Ausland auch immer wieder tatkräftig für die gesunde Ernährung (vor allem von Kindern) ein. Sein Eigen nennt Jamie Oliver fünf Restaurants. Ein Besuch lohnt sich z.B. im „Fifteen“, einem Non-Profit-Restaurant mit Bar.

Bild: Instagram @jamieoliver
Bild: fifteen.net
Tim Mälzer, Hamburg

Seine Fernsehkarriere begann Tim Mälzer 2003 mit der Sendung „Schmeckt nicht - gibt’s nicht!“. Mit seiner direkten, erfrischenden und manchmal etwas schnoddrigen Art hat sich Tim Mälzer schnell einen Namen gemacht. So folgten darauf diversen Kochsendungen, Engagements und Kochbücher. Wer im Hamburger Schanzenviertel Tim Mälzers ehrliche, junge und moderne Küche geniessen möchte, der sollte sein Szene-Lokal „Bullerei“ besuchen.

Bild: bullerei.com
Bild: bullerei.com
Christian Rach, Hamburg

Mit viel Leidenschaft führte Christian Rach, der vor seiner Koch-Karriere tatsächlich Mathematik und Philosophie studierte, diverse Restaurants und holte damit u.a. 16 Gault-Millau-Punkte und einen Stern im Guide Michelin. Mit seinem unermüdlichen Einsatz in „Rach, der Restauranttester“ und „Rachs Restaurantschule“ hat sich der deutsche Sterne-Koch auch in die Herzen vieler Zuschauer gekocht. In seinem neusten TV-Projekt ist er auf der Suche nach „Deutschlands Lieblingsrestaurant“. Fleisch-Liebhaber werden Christian Rachs Grillhaus „Rach & Ritchy“ lieben. Das Spezielle: Der amerikanische Steakofen, der mit Temperaturen von bis zu 800°C eine aussergewöhnliche Grillqualität garantiert.

Bild: © Steven Haberland
Bild: rach-ritchy.de
Steffen Henssler, Hamburg

Schon seine Lehre hat der Sohn eines Gastronomen in mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Restaurant absolviert. Nach weiteren lehrreichen Stationen hat Steffen Henssler dann als erster Deutscher die Ausbildung zum „Professional Sushi Chef“ in Los Angeles mit Bravour absolviert. Fisch ist denn auch Henssler Spezialgebiet, wird er in seiner Heimat nicht umsonst „Fischpapst“ genannt. Die ganze Bandbreite seines Könnens stellt er schon seit Jahren auch im TV immer wieder unter Beweis, wie z.B. in seiner eigenen Primetime-Show „Grill den Henssler“. In Hamburg können sich Geniesser gleich in zwei verschiedenen Restaurants von Steffen Henssler kulinarisch verwöhnen lassen: Im auf Sushi-Kreationen und Fisch spezialisierten „Ono“ sowie im „Henssler & Henssler“, das ebenfalls mit japanischer, aber auch mit internationeler Küche begeistert. 

Bild: Instagram @steffenhenssler
Bild: Instagram @steffenhenssler