Kurz oder lang? Sinnlich verspielt oder elegant puristisch? Offen oder hochgesteckt? Damit du bei all den neuen Haartrends für den Herbst/Winter 2016/2017 nicht den Überblick verlierst, haben wir für dich die schönsten Frisuren zusammengestellt. Gleichzeitig erfährst du, wie du sie stylst. 

Puristischer Ponytail

Passend zur femininen Herbstmode, die auf überflüssige Details verzichtet, haben die Hairstylisten den puristischen Ponytail kreiert, der (wie alle Trendzöpfe im kommenden Herbst) tief gebunden wird. Er wirkt sehr elegant, adelt jeden Look ohne zu streng zu wirken und eignet sich damit perfekt für einen Business-Termin, aber auch für die Abendgarderobe. 

So stylst du den Ponytail-Look: Für die elegante, puristische Variante bearbeitest du das Haar zuerst mit einem Shimmer-Produkt (leichtes Öl oder Haarspray), das dem Haar einen wunderschönen und gesunden Glanz gibt. Nun mit einem Haargummi das Haar tief am Kopf zusammen binden – und fertig ist der Trendlook. 

Bild: Wella/EIMI

Sixties-Ponytail

Du magst es gerne etwas ausgefallener und weniger puristisch? Dann versuch es doch mit der angesagten Ponytail-Variante im Stile der 60er-Jahre, wie sie einst Hollywood-Schönheiten wie Brigitte Bardot trugen. 

So gelingt dir der auftoupierte Ponytail im Sixties-Look: Föhne deine Haare zuerst über Kopf, so kriegst du schon Volumen rein. Schnapp dir jetzt eine ca. 5 cm dicke Haarsträhne und trenne sie von den restlichen Haaren. Halte die Strähne nun hoch und streiche vorsichtig mit einem Kamm an der Rückseite der Strähnen entlang in Richtung Kopf. Wenn du sehr dünnes Haar hast, kannst du jede Strähne vor dem Toupieren einzeln mit Volumen-Haarspray besprühen. Diesen Vorgang  anschliessend mit den restlichen Haarsträhnen wiederholen. Zum Schluss die toupierten Strähnen nach hinten zu einem tiefsitzenden Pferdeschwanz zusammen binden. Evt. nochmals mit Haarspray fixieren. 

Bild: iStockphoto

Polished Perfection

XXL-Haare sind im kommenden Herbst und Winter mega angesagt. Trendsetterinnen tragen diese edel und glamourös mit einem tiefen oder mittigen Seitenscheitel und einer präzisen Form am Oberkopf mit strahlendem Glanz. Gleichzeitig sorgt eine leichtere, beinahe unberührt wirkende Textur in den Längen für Bewegung.

Und so stylst du den Trendlook: Trockne das Haar und ziehe einen tiefen oder mittigen Seitenscheitel entlang einer absolut präzisen Linie. Trage nun vom Scheitel aus auf dem Oberkopf einen Haarspray auf und glätte das Haar mit einem Kamm. Für noch mehr Glanz kannst du zusätzlich ein Shimmer-Produkt verwenden (Gel oder Spray). Um einen Kontrast zur glatten und glänzenden Oberpartie zu schaffen, wird das Haar in den Längen fest eingedreht und mit Haarspray behandelt. Anschliessend wird es heiss mit einem Diffuser geföhnt, in einen Knoten gedreht und so abgekühlt. So kriegst du leichte Locken ohne Lockenstab bzw. -wickler.

Bild: Wella/EIMI

Bild: h-styles.net

Knoten mit Twist

Der Dutt bleibt im Trend. Kein Wunder, schliesslich ist er ein herrlich unkompliziertes Multitalent und eignet sich sowohl für kräftiges als auch für feines Haar. Der klassische Chignon wird diesen Herbst neu interpretiert und erhält eine neue Form, die an die typischen Schönheiten des Film Noir erinnert. Durch zart gelöste, leicht fliegende Strähnen wird der tiefsitzende, strenge Knoten aufgelockert.

So stylst du den Trend-Knoten: Kämme zuerst das Haar nach hinten über die Ohren und binde mit einem Haargummi einen tiefen Ponytail. Drehe diesen fest zu einer Kordel ein und schlinge die Haarenden um den Haargummi. Zum Schluss das Ganze mit Haarklammern fixieren.

Bild: Wella/EIMI

Bild: Wella/EIMI

Wilde Zöpfe

Im kommenden Herbst und Winter wird auch kräftig geflochten – und zwar ganz schön wild und chaotisch. Je unregelmässiger und verschlungener die Zöpfe sind, desto besser. Sie dürfen auch ruhig etwas aufgerauht sein. Lass beim Styling einfach deine Fantasie und Kreativität walten! Dieser Frisurentrend ist übrigens auch für mittellanges Haar geeignet. 

Bild: Wella/EIMI

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Bild: Wella/EIMI

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Lockenpracht

Glamouröse Wellen und Locken sind ein Klassiker und 2016/2017 gleichzeitig auch ein Toptrend. Uns freut’s, denn dieser Look verleiht jeder Frau Sinnlichkeit und Glamour. Das Styling beginnt mit grossen Wellen und endet mit voluminösen Locken. Jede Frau sieht mit etwas Welle übrigens schön und jünger aus.

So stylst du die glamouröse Lockenpracht:  Starte mit der perfekten Pflege: Spezielle Shampoos sorgen für das nötige Glamour-Volumen im Haar. Um sanfte Wellen zu zaubern, kannst du eine Rundbürste mit einem Durchmesser von mindestens drei Zentimetern verwenden. Föhne breite Strähnen über die Rundbürste trocken und lasse diese auf der Bürste abkühlen. Anschliessend mit einem Lockenstab oder Lockenwickler in den unteren Teil der Strähnen grosszügige und voluminöse Locken zaubern.

Retro-Wellen

Wellen sind auch bei kürzeren Haaren angesagt – ganz im Stile der 20er-Jahre. Die Wasserwellen verleihen jeder Frau Klasse und geheimnisvolles Sex-Appeal. Wer lange Haare hat, steckt die Haare einfach hoch und verpasst der Vorder- bzw. Seitenpartie einen Wellengang. 

So stylst du den Wavy-Look: Bei kürzeren Haaren ziehst du von einem Ohr bis zum anderen einen Querscheitel. Nun die vorderen Haare Richtung Stirn kämmen, die hinteren zurückbürsten und hinter die Ohren klemmen. Anschliessend die Haare anfeuchten und etwas Schaum und Stylingcreme einkämmen. Dabei vorne die Wellen formen und mit Spray fixieren. Wie du bei längeren Haaren Wasserwellen mit dem Glätteisen erzeugen kannst, verrät dir das nachfolgende Tutorial:

Wuschelköpfe

Bis vor kurzem war der Lockenpony total out. Jetzt, wo der Fashion-Zirkus “eigenwillig” zum “neuen sexy” erklärt hat, verfügt der Wuschelkopf über grosses Trendpotential. Ob in die Stirn oder auf die Seite gestylt – der Fantasie sind beim Styling keine Grenzen gesetzt. Das Glätteisen kann auf jeden Fall im Schrank bleiben. 

So geht die wilde Lockenpracht: Die Naturlocken mit Stylingspray verstärken und beim Trocknen immer wieder kneten. Wer keine Naturlocken hat, kriegt den Style ganz einfach mit Papilloten hin. 

Fake-Bob

Du würdest gerne mal deine Haare etwas kürzer tragen, traust dich aber nicht, sie abzuschneiden. Dann haben wir hier für dich die perfekte Trendfrisur: den Fake-Bob. Bei diesem Look werden die langen Haare einfach in den Rollkragen-Pulli gesteckt. Das ist super modern und zaubert im Handumdrehen kurze Haare. 

Kurz und gut

Wer sich zu einem Short Cut durchringen kann, hat im kommenden Herbst und Winter die Qual der Wahl. Vom strengen Bob à la Anna Wintour über den klassischen Bubikopf bis hin zum wilden Undercut und gewollt chaotischen Out-of-Bed-Style – die Kurzhaarfrisuren 2016/17 präsentieren sich äusserst stylisch und variantenreich. Letzteres gilt auch für die Stylingmöglichkeiten der kurzen Trendhaare. Wer keine Lust mehr auf die trendigen Fransen hat, der kämmt diese einfach mit viel Stylingcreme im angesagten Wet-Look zur Seite oder nach hinten. 

Kopfschmuck

Ob antike Broschen mit Strasssteinen oder mit Schmuck verzierte Haarreifen bzw. -bänder: Die Haaraccessoires präsentieren sich im kommenden Herbst und Winter so opulent wie noch nie. Damit das Ganze eine verspielte Note kriegt, gilt es, die Haare offen oder hochgesteckt mit herausgezupften Haaren zu tragen. 

Die Trendfarben

In Sachen Trend-Haarfarben lautet das Zauberwort für die kühlere Jahreszeiten: “Multiton”. Mit Hilfe spezieller Colorationstechniken werden – statt monotone – changierende Farben kreiert. Aschblond erhält so beispielsweise einen goldenen Schimmer, ein Braunton rötliche Highlights und rote Haare kupfer- und erbeerblonde Nuancen. Kühle Blondnuancen bleiben ebenso angesagt wie ein sattes Dunkelbraun und Blauschwarz. Mutigen Trendsetterinnen stehen auch verschiedene Grau-Variationen zur Verfügung. 

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