Ein Spaziergang durch blühende Gärten, gepaart mit hochkarätiger Schweizer Kunst: Ab April 2026 verwandeln die «Garten Hotels Schweiz» ihre Parkanlagen in begehbare Galerien. Wir verraten, warum dieses neue Projekt das Highlight für den nächsten Wochenend-Trip ist.

Key Visual für die Art Garten Hotels 2026 aus dem Wettbewerb der ZHdK. Künstlerin: Alessia Belluscio.

Ein prachtvoller Garten ist weit mehr als nur eine dekorative Kulisse – er ist die Seele eines Hauses und ein Ort der Kraft. Unter dem Titel «Art Garten Hotels» heben 21 ausgewählte Häuser in der gesamten Schweiz dieses Erlebnis im Frühjahr 2026 auf ein neues Level. In Kooperation mit der renommierten Stiftung Schweizerische Triennale der Skulptur (Bad Ragartz) ziehen über 100 Kunstwerke in die hoteleigenen Parks ein.

maboart an der Art Garten Hotels 2026 im Parkhotel Gunten.

Symbiose aus Flora und Skulptur

Das Besondere an diesem Projekt ist das Zusammenspiel: Die Kuratierung erfolgte individuell für jeden Standort. Ob historischer Schlosspark, moderner Rückzugsort oder verwunschener Alpengarten: Die Skulpturen und Installationen von 30 Schweizer Künstler:innen wurden so platziert, dass sie harmonisch mit der Architektur und der spezifischen Flora des jeweiligen Hotels verschmelzen. 

Dabei geht es nicht um eine steife Museums-Atmosphäre, sondern um nahbare Ästhetik. «Wir laden die Gäste ein, Kunst dort zu erleben, wo Gastfreundschaft zu Hause ist», erklärt Mitinitiant Fabian Weidmann.

Werk von Etienne Krähenbühl an der Art Garten Hotels 2026 in der Kartause Ittingen.

Natur im Fokus

Hinter der Initiative stehen die Garten Hotels Schweiz, ein Zusammenschluss von 21 Häusern, die bereits seit 2016 die Natur konsequent in das Zentrum ihres Betriebskonzepts rücken. Für diese Hotels sind ihre Gärten kein Beiwerk, sondern ein wesentlicher Bestandteil der Identität, der für Gäste in allen Bereichen spürbar wird. Geführt wird der Verein von der Stammgast GmbH in Baden.

Junge Talente im Fokus

Dass das Projekt am Puls der Zeit ist, zeigt auch die Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Für das offizielle Key Visual wurde ein Wettbewerb unter Studierenden lanciert. Das Gewinnerwerk «Dispersal I» von Alessia Belluscio ziert nun das Gesicht der Kampagne und unterstreicht den Anspruch, etablierte Kunst mit frischen, jungen Perspektiven zu verknüpfen.

Werk von Pius Morger. Zu sehen an der Art Garten Hotels 2026 im Hotel Schloss Hünigen.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Wann: April bis November 2026.
  • Wo: In allen 21 Mitgliedshäusern der Garten Hotels Schweiz (landesweit).
  • Was: Über 100 Werke von 30 Kunstschaffenden.
  • Eintritt: Die Freiluft-Galerien sind für Besuchende kostenlos zugänglich.

Wer also für den nächsten Ausflug eine Extraportion Inspiration sucht, sollte sich den April 2026 rot im Kalender markieren. Es ist die perfekte Gelegenheit, die schönsten Hotelgärten der Schweiz völlig neu zu entdecken.

Weitere Informationen und eine Übersicht der teilnehmenden Hotels finden Sie unter: art.gartenhotels.ch

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