Die schönsten Kurzhaarfrisuren

Hast du dich schon mal gefragt, ob dir kurze Haare stehen würden? Eine mathematische Formel liefert dir die Antwort. Falls diese "Ja" lauten sollte, haben wir für dich wertvolle Tipps und die schönsten Kurzhaarfrisuren 2017 zusammengestellt.
Die Kurzhaar-Formel

Soll ich meine Haare abschneiden? Bin ich wirklich bereit für eine Kurzhaarfrisur? Giles Robinson, Senior Stylist bei John Frieda, liefert nun mit einer einfachen Formel, die er nach Studien von über 1000 Frauenfrisuren bzw. –gesichtern entwickelt hat, die Antwort. Für das kleine Rechenspiel brauchst du lediglich einen kleinen Lineal und einen Stift. Halt letzteren nun horizontal unter dein Kinn und das Lineal vertikal unter dein Ohr. Jetzt gilt es die Entfernung vom Schnittpunkt von Lineal und Stift bis zum Ohr zu messen. Beträgt der Abstand weniger als 5,7 cm, bist du prädestiniert für eine Kurzhaarfrisur. Falls es mehr als 5,7 cm sind, solltest du es dir besser nochmals genau überlegen.

Um dir die Entscheidung zu erleichtern, kannst du noch nachfolgende Kriterien in die Überlegungen einbeziehen: 

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Gesichtsform
Runde Gesichter können mit längeren Haaren optisch perfekt gestreckt werden. Falls du dennoch Haare lassen möchtest, ist ein Schnitt mit langen Strähnen vorne ideal für dich. Die Seiten sollten schmal bleiben, da dies streckt. Bei einer dreieckigen Gesichtsform gilt es eine Frisur mit viel Volumen im Nacken zu bevorzugen und viel Haarfülle auf dem Kopf zu vermeiden. Einem viereckigen Gesicht stehen weiche und nicht zu markante Schnitte. Strukturierte Frisuren lassen bei dieser Gesichtsform die Züge sehr hart wirken. Freie Auswahl haben ovale Gesichter, denn ihnen stehen praktisch alle Frisurenmodelle. 
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Schädelform
Bei der Wahl der Kurzhaarfrisur ist schliesslich auch der Form des Schädels Beachtung zu schenken, insbesondere dann, wenn die Haare sehr kurz geschnitten werden (wobei hier sich jeder selbst die Frage beantworten muss, wie mutig er sein möchte).
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Dünnes, dickes oder gelocktes Haar

Kurzhaarfrisuren sind bei dünnem Haar kein Problem, wenn der Friseur beim Schnitt auf mehr Dichte hinarbeitet und zuhause mit Volumenschaum gearbeitet wird. Sehr stylisch wirkt bei dünnem Haar ein kurz geschnittener Nacken, Seitenpartien im Undercut-Style und längeres, abgestuftes Deckhaar.

Bei dickem Haar werden die Haare ausgedünnt und nicht zu kurz geschnitten, um den „Helm-Effekt“ zu vermeiden. Ein prägnanter Pony sowie unterschiedliche Längen am Oberkopf können durchaus sehr stylisch aussehen.

Gewelltes und gelocktes Haar wirkt bei einem kurzen Schnitt im Wet-Look sehr sophisticated.

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Zu männlich und unsexy?
Kurzhaarfrisuren müssen keineswegs androgyn und unsexy wirken. Im Gegenteil: Ein guter, weicher Kurzhaarschnitt, der feine Gesichtszüge untermalt, schöne Augen oder einen zarten Nacken betont, kann sogar äusserst feminin und sexy sein. Mitentscheidend ist auch die Art, wie du die Haare stylst.
Unkompliziert und pflegeleicht?

Du willst einen Kurzhaarschnitt, weil du denkst, dass das morgendliche Haarstyling dann weniger Zeit in Anspruch nimmt? Vorsicht: Kurze Haare erfordern manchmal mehr Aufwand als man glaubt, selbst wenn sie ganz unkompliziert aussehen. Dein Friseur wird dich hier bestens beraten können. Ihn wirst du mit kurzen Haaren in Zukunft des Öfteren – sprich alle vier bis acht Wochen – aufsuchen müssen. Kurze Mähnen sollten auch öfters gewaschen werden, da meist mehr Stylingprodukte verwendet werden als bei langen Haaren. Rückstände von Sprays, Gels etc. können die Atmungsaktivität der Kopfhaut beeinträchtigen.  

Als Stylingprodukte bieten sich Gels und Sprays für glänzende Styles sowie Seren oder Wachs zum Definieren einzelner Strähnen an. Mehr Volumen kann bei dünnem Haar mit Trockenpuder erzielt werden. Als Bürsten solltest du nur solche mit weichen Naturborsten verwenden, da sonst der Druck auf die Kopfhaut zu stark wird. 

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Die schönsten Shortcut-Trendstyles 2017
Falls du dich für einen Kurzhaarschnitt entscheidest, hier einige wunderbare Frisuren-Inspirationen mit den Shortcut-Trendfrisuren für 2017: 
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Bild: © La Biosthetique
Bild: © Schwarzkopf Professional
Bild: © Paul Gehring für ALCINA