Das Smartphone steckt längst nicht mehr nur in der Tasche. Es liegt beim Dinner auf dem Tisch, begleitet uns ins Büro, aufs Sofa und in die Ferien und ist auf unzähligen Spiegel-Selfies gleich selbst Teil des Bildes. Kein Wunder also, dass bei der Wahl eines neuen Geräts nicht mehr allein Kamera, Akku und Leistung entscheiden. Technologie wird zunehmend zum persönlichen Accessoire – und genau darauf setzt Motorola mit seinen Neuheiten zur IFA 2026.
Besonders deutlich wird dieser Wandel beim motorola razr 70 mit Crystals by Swarovski®. Für die limitierte Edition verbindet Motorola sein charakteristisches Flip-Phone mit der Handwerkskunst von Swarovski und der Farbexpertise von Pantone. Das Smartphone erscheint erstmals im tiefen PANTONE-Farbton Meteorite, der die 35 von Hand platzierten Swarovski Kristalle in Silver Night in den Vordergrund rückt. Selbst das Scharnier wird zum Schmuckdetail: Dort sitzt ein charakteristischer Swarovski Kristall mit 32 Facetten, der bei jedem Aufklappen das Licht einfängt. Eine gesteppte, weiche Luxe-Textur komplettiert den Look.
Damit wird aus einem technischen Alltagsgegenstand beinahe ein Schmuckstück – und gleichzeitig sichtbar, wohin sich das Design persönlicher Technologie entwickelt. Farbe, Materialien, Oberflächen und Haptik spielen eine immer wichtigere Rolle. Motorola verfolgt dabei einen Lifestyle-Tech-Ansatz, bei dem die Grenzen zwischen persönlicher Technologie und luxuriösen Accessoires zunehmend verschwimmen.

Mehr Mut zur Farbe
Dass dafür nicht immer Kristalle nötig sind, zeigt das ebenfalls an der IFA präsentierte motorola edge 70 plus. Gemeinsam mit dem Pantone Color Institute hat Motorola vier Farbtöne ausgewählt, die weit entfernt vom klassischen Smartphone-Schwarz liegen.
PANTONE Mountain View erinnert mit seinem tiefen Grün an Wälder, Gray Lilac verbindet Mauve mit Grau, Milky Blue greift die sanfte Farbe eines frühen Morgenhimmels auf und Sage orientiert sich an Eukalyptus nach einem Regenschauer. Dazu kommen unterschiedliche Oberflächen aus Acetat, mit weicher Luxe-Textur oder seidigem Finish. Das Quad-Curved-Design geht zudem nahtlos von der Vorder- in die Rückseite über und unterstreicht den fliessenden Look.
Die Zusammenarbeit mit Pantone zeigt dabei, welchen Stellenwert Farbe inzwischen auch bei Consumer Electronics einnimmt. Persönliche Technologie soll nicht nur funktionieren, sondern zunehmend auch widerspiegeln, wer sie benutzt und welchen Stil sie oder er bevorzugt.

Design allein reicht nicht
So sehr Smartphones inzwischen modische Begleiter sind, am Ende müssen sie vor allem eines: im Alltag funktionieren. Beim neuen edge 70 plus verbindet Motorola den Designanspruch deshalb mit einem technischen Upgrade. Herzstück ist ein 200-MP-Hauptsensor mit optischer Bildstabilisierung – laut Motorola die bislang höchste Megapixel-Auflösung, die die Marke in einem Kamerasystem verbaut hat. Dazu kommen ein 10-facher Super Zoom, 4K-Videoaufnahme und eine separate Makrokamera. KI-gestützte Funktionen optimieren die Aufnahmen im Hintergrund, während die 32-MP-Frontkamera beim Wechsel ins Querformat automatisch einen Gruppenmodus aktiviert und das Sichtfeld für Selfies mit mehreren Personen erweitert.
Ein 6’500-mAh-Akku soll auch intensive Tage überstehen, das 6,78 Zoll grosse Quad-Curved Extreme AMOLED-Display bietet eine Bildwiederholrate von bis zu 144 Hz. Dazu kommen Gorilla Glass 7i und eine nach MIL-STD-810H getestete Konstruktion für zusätzliche Widerstandsfähigkeit. Im Innern arbeitet die Snapdragon 7s Gen 3 Mobile Platform; Google Gemini, Gemini Live und Circle to Search ergänzen das Smartphone um verschiedene KI-Funktionen.
Auch das Swarovski-razr bleibt unter seiner funkelnden Oberfläche ein vollwertiges Foldable: Das 3,6-Zoll-Aussendisplay ermöglicht den Zugriff auf Apps, Benachrichtigungen und Nachrichten, aufgeklappt steht ein 6,9-Zoll-Extreme-AMOLED-Display zur Verfügung. Dazu kommen ein Dual-Kamerasystem mit 50 MP und ein 4’800-mAh-Akku.
Das nächste Accessoire sitzt am Handgelenk
Dass sich der Lifestyle-Gedanke nicht auf Smartphones beschränkt, zeigt die neue moto watch ultra. Ihr 46-Millimeter-Gehäuse aus Edelstahl lässt sich mit Silikon- oder Echtlederarmbändern kombinieren, wobei auch hier Pantone-Farben zum Einsatz kommen. Zudem ist die Smartwatch mit 22-mm-Armbändern von Drittanbietern kompatibel und lässt sich damit zusätzlich individualisieren.
Inhaltlich rückt ein anderer Lifestyle-Trend in den Vordergrund: das zunehmende Interesse an Schlaf, Regeneration und dem eigenen Wohlbefinden. Für die entsprechenden Funktionen arbeitet Motorola mit dem Fitness- und Wearable-Spezialisten Polar zusammen. Die Uhr kann unter anderem Schlafphasen analysieren und einen persönlichen Schlaf-Score berechnen, Aktivitätsziele definieren, Trainingsintensitäten erfassen und mit Atemübungen bei der Entspannung unterstützen. Ein Running Coach bietet zudem geführte Lauf- und Walk-Trainings.
Dank LTE-eSIM-Funktionalität kann die moto watch ultra erstmals innerhalb der Modellreihe unabhängig vom Smartphone für Anrufe, Nachrichten und Benachrichtigungen genutzt werden. Wear OS by Google bringt unter anderem Google Maps, Google Wallet, Messages und Gemini ans Handgelenk. Zudem ist sie das erste Wearable von Motorola mit integrierter Motorola Qira.

Technik, die sich dem Alltag anpasst
Selbst beim Zubehör wird der Anspruch sichtbar, Technik möglichst selbstverständlich in den Alltag zu integrieren. Der neue moto snap wireless charger verbindet sich magnetisch mit kompatiblen Smartphones und lädt Qi2.2-kompatible Geräte mit bis zu 25 Watt. Unterstützte Motorola-Geräte erreichen über das markeneigene Ladeprotokoll bis zu 30 Watt.
In Europa ist der Charger zudem als Bundle mit einem Standfuss erhältlich, der das Smartphone beim Laden aufrecht hält. Mit verstellbarem Betrachtungswinkel, Aluminiumscharnier, einer mit Silikon ausgekleideten Halterung und Alcantara-Basis wird selbst beim Ladezubehör sichtbar, dass Funktion und Gestaltung immer stärker zusammengedacht werden.
Motorolas IFA-Neuheiten zeigen damit einen Wandel, der über einzelne technische Spezifikationen hinausgeht: Smartphone, Smartwatch und selbst Ladezubehör sollen nicht mehr wie reine Elektronik aussehen. Sie werden farbiger, haptischer und individueller – und bewegen sich zunehmend dort, wo Mode und Schmuck schon immer zu Hause waren: beim persönlichen Stil.
Das motorola edge 70 plus wird in den kommenden Wochen für CHF 599.–, die moto watch ultra für CHF 429.– und der moto snap wireless charger ab CHF 39.– erhältlich sein. Die limitierte Edition des motorola razr 70 mit Crystals by Swarovski® kommt ebenfalls in den nächsten Wochen auf den Markt und kostet CHF 999.–.
