Du hast eine Einladung erhalten und verstehst den darauf vermerkten Dresscode nicht? Oder du musst an ein Business und bist unsicher, was du anziehen sollst? Stilpalast zeigt dir, wie du die Dresscodes knacken und bei jedem Anlass Stilsicherheit beweisen kannst.

Bilder: Getty Images

Für einige Anlässe und in bestimmten Locations gelten konkrete Dresscodes. Diese schreiben zwar vor, was gewünscht ist und welche Kleidungsstücke damit im Grunde tabu sind, sie lassen aber dennoch meist Freiraum für individuellen Style. Auf Hochzeiten beispielsweise tragen Männer in der Regel Anzug und Frauen ein schickes Kleid, gerade bei den Accessoires etwa ist aber viel Spielraum gegeben. Selbst bei einem Bewerbungsgespräch oder im Büro lässt sich der Style individuell gestalten, wenn man weiss, was geht und wo man vorsichtig sein muss. Die wichtigsten Situationen, bei denen du mit Dresscodes konfrontiert werden könntest und wie genau sich diese Dresscodes ausreizen und ein wenig aufpeppen lassen, haben wir hier zusammengetragen.

 

Typische Dresscodes im Überblick

Zunächst solltest du wissen, dass es gerade in der Geschäftswelt bestimmte mehr oder weniger offizielle Dresscodes gibt, die durch international bekannte Namen normiert sind. Das bedeutet: Ob du nun in den USA bist, in Deutschland oder in Italien – ist die Rede von Dingen wie „Smart Casual“ oder „Business Attire“, bestehen überall die gleichen Regeln, wie du dich anzuziehen hast.

Natürlich gibt es kein Gesetz, das dir vorschreibt, dass du dich an diese Regeln hältst (bei manch anderen Dresscodes oder Kleidervorschriften in bestimmten Berufen sieht das möglicherweise anders aus). Es handelt sich dabei aber eben um eine Art ungeschriebenes Gesetz. Man erwartet von dir, dass du dich an den Dresscode hältst, wenn dieser explizit erwähnt wird. Wenn du Pech hast, hinterlässt du andernfalls einen sehr schlechten Eindruck oder dir wird im ungünstigsten Fall sogar der Eintritt zu einer Veranstaltung, einem wichtigen Treffen oder einer Party verwehrt.

 

Dresscodes in der Geschäftswelt

Die mit Namen gekennzeichneten Dresscodes der Geschäftswelt sind, gerade, wenn es an die formaleren und schickeren Outfits geht, also sehr ernst zu nehmen. Du wirst bei verschiedenen anderen Situationen und Anlässen deutlich mehr Spielraum haben. Ausser natürlich, es wird auch dafür einer der Dresscodes aus dem Geschäftsleben angegeben. Wir wollen an dieser Stelle nicht alle gängigen Dresscodes im Detail vorstellen, da dies zu sehr ausufern würde. Dennoch möchten wir sie alle erwähnen, damit du dir sie einprägen kannst. Am Beispiel des Dresscodes „Business Attire“ kannst du dir anschliessend ein Bild davon machen, wie streng eine solche Vorgabe gestaltet sein kann.

Folgenden Dresscodes wirst du in der Arbeitswelt mitunter begegnen:

  • Casual
  • Business Casual
  • Smart Casual
  • Business Attire
  • Business Formal
  • Semi-formal
  • Informal
  • Black Tie/ Cravate Noire
  • White Tie/ Cravate Blanche

Dies sind beispielsweise die „Vorschriften“ für einen Business-Attire-Look (der Dresscode ist hin und wieder auch unter dem Namen Day Informal zu finden):

  • Business Attire bezeichnet schlicht-elegante Geschäftskleidung. Damit ist grundsätzlich bei Männern ein seriöser Anzug in dunklen Farben und bei Frauen ein klassisches Kostüm gemeint.
  • Business Attire zählt eher in den Bereich „gehobenerer Dresscodes“, ist in manchen Berufen – oft im Finanzwesen oder der Versicherungsbranche – durchaus aber auch bei der alltäglichen Arbeit angesagt.
  • Die Kleidung muss selbstverständlich faltenfrei sein. Auffällige Farben oder Muster sind zu meiden. Grundsätzlich sollte kein Detail am Outfit in auffälliger Weise ins Auge stechen.
  • Männer tragen für den Look einen Anzug in Schwarz, Anthrazit, Dunkelblau. Nadelstreifen sind erlaubt. Dazu gehört ein helles Hemd, etwa in Weiss oder Hellblau. Ausserdem solltest du eine dunkle Krawatte und schlichte Schnürschuhe in schwarzem oder dunkelbraunem Leder tragen. Auch unauffällige, dunkle Socken sind angebracht. Als Accessoires empfehlen sich ein dezenter Gürtel, eine flache Uhr und simple Manschettenknöpfe. Auch die eventuell vorhandene Aktentasche oder der Koffer sollten dunkel, schlicht und elegant sein.
  • Frauen tragen ein seriöses Kostüm mit Hose oder knieumspielendem Jupe in ebenfalls dunkel-gedeckten Farben, wie Schwarz, Anthrazit oder Dunkelblau und gegebenenfalls mit Nadelstreifen. Dazu wird eine helle Bluse kombiniert. An die Füsse gehören einfache, dunkle Pumps mit einem kleinen Absatz von maximal sechs Zentimetern. Auch für Frauen sind ein dezenter Gürtel und eine flache Uhr zu empfehlen. Auch feinen, schmalen Schmuck kannst du zu diesem Dress kombinieren. Dein Make-Up sollte dezent sein und die Frisur klassisch hochgesteckt oder im Dutt. Falls Du einen Rock trägst, achte unbedingt darauf, eine hautfarbene Strumpfhose darunter zu ziehen.

 

Beim Bewerbungsgespräch – ordentlich und auffällig

Anders als im Arbeitsleben selbst und auch hier nur in manchen Branchen oder zu bestimmten Anlässen, gibt es für Bewerbungsgespräche um einen Job keine Dresscodes. Hier hast du mehr Gestaltungsspielraum – wenn auch vielleicht nicht so viel, wie in anderen Situationen.

Zunächst einmal ist wichtig, dass du dir bewusst machst, dass du über dein Outfit vor allem beim ersten Kennenlernen immer etwas kommunizierst. „In den ersten Eindruck fliessen vor allem Merkmale des Gesichts, aber auch der Kleidung, der Körperhaltung oder aus dem Umfeld eines Fremden ein“, bemerkt hierzu Alexander Todorov, Professor für Psychologie an der Princeton University. Deine Kleidung spielt also eine entscheidende Rolle und verrät gerade in den ersten Minuten mitunter (zumindest oberflächlich) mehr über dich als das, was du sagst.

Allein das kann dir bei der Wahl deiner Kleidung für ein Bewerbungsgespräch helfen. Du könntest etwa mit Hilfe deiner Kleidung kommunizieren, welche Stelle du später einmal anstrebst. Kleidest du dich so, wie sich die Angestellten höheren Rangs in der Firma kleiden, kommunizierst du damit ambitionierte Karrierepläne und eine disziplinierte Arbeitsmoral. Ziehst du dich dagegen eher an, wie die Praktikanten, wirst du vielleicht auch eher als unerfahren und der Karriere gegenüber unschlüssig eingestuft.

Natürlich kannst du auch nur entscheiden, wie du dich anziehen möchtest, wenn du die übliche Kleidungspraxis im entsprechenden Unternehmen oder Büro kennst. Beobachte daher im Voraus schon ein wenig, welche Leute dort arbeiten. Das kannst du vor Ort tun, du kannst dich aber etwa auch auf der Website umsehen und dort nach Bildern von Angestellten und Vorgesetzten schauen.

Wie auch immer die Art des Dresscodes aussehen sollte, du kannst, gerade beim ersten Gespräch, auch noch etwas „über die Stränge schlagen“. Damit meinen wir: Du musst dich hier noch nicht perfekt im gängigen Unternehmens-Dresscode kleiden. Zum einen wird man es dir durchgehen lassen, wenn du diesen noch nicht optimal erfüllst, da du ja noch nicht Teil des Unternehmens bist. Zum anderen kannst du ganz bewusst mit zumindest einem kleinen Detail an deinem Outfit auffallen. Das sorgt dafür, dass man sich nach dem Gespräch an dich erinnern wird.

Dieses auffällige Detail sollte im Rahmen dessen bleiben, was in der jeweiligen Branche nicht als absolutes Tabu gilt. Eine schöne, auffällige Uhr beispielsweise lässt sich fast immer tragen. Auch ein Farbtupfer im Outfit kann beim Bewerbungsgespräch gut ankommen: Eine ausgefallene, wenn auch nicht zu ausgeflippte Krawatte, stylische Manschettenknöpfe, tolles Make-up oder ein buntes Einstecktuch – diese Dinge heben dich mitunter von anderen Bewerber-/innen ab.

 

Im Büro individuellen Stil beweisen

Als Festangestellte bzw. Festangestellter in einem Unternehmen,wirst du dich wohl oder übel ein wenig an den dort gängigen Dresscodes orientieren müssen. Solltest du aber merken, dass fast alle irgendwie anziehen, worauf sie Lust haben, hast du natürlich viel Spielraum, um bei deinen Outfits individuellen Stil zu beweisen und auch etwas mehr auszuprobieren als die anderen.

Was gar nicht geht: Ein gutes Indiz dafür, dass du mit deinen Outfits alles richtig machst, ist eine ganz bestimmte Situation. Jene nämlich, in der dir Vorgesetzte und Arbeitskolleginnen bzw. -kollegen Komplimente machen für deine Kleidung. Oder in der die Vorgesetzten dir zumindest das Gefühl geben, dass du irgendetwas richtig machst, indem sie dich besonders nett behandeln oder dir auf einmal mehr Aufmerksamkeit schenken als sonst. Dann weisst du, dass deine Outfits vielleicht das Richtige kommunizieren oder dass du dich in diesen Klamotten besonders wohlfühlst und dass deine Ausstrahlung dadurch auch für deine Karriere förderlich ist.

Was gar nicht geht:

  • Verschlissene, schmutzige, stark abgetragene oder gar riechende Kleidung ist in jedem Fall zu vermeiden.
  • Auch zu viel Haut zu zeigen, ist eine schlechte Idee. Zu tiefe Ausschnitte, zu weit geöffnete Hemden oder Blusen und zu viel Bein bei Röcken und Kleidern kommt ebenfalls selten gut an.
  • Auch Sportkleidung, wie Jogginganzüge, Leggings und Laufschuhe gehören in die wenigsten Unternehmen.

Abgesehen davon, kannst du fast alles bei deiner Bürokleidung ausprobieren. Mit Farben und Mustern beispielsweise setzt du dich alleine schon häufig von anderen Mitarbeiter-/innen ab. Gerade aber im Sommer an heissen Tagen kannst du auch einmal ein rotes Kleid, eine helle Bluse, einen pastellgelben Anzug oder helle Sneaker ins Büro tragen. Es ist recht einfach, sich dabei ohne riskante Stilexperimente von der Masse abzuheben.

Ebenfalls eine wunderbare Möglichkeit, den Office-Look aufzupimpen, sind Accessoires. Gerade bei allem, was sich nicht dauerhaft oder direkt am Outfit befindet, kannst du auch etwas mutiger sein. Eine ausgeflippte Tasche, ein bunter Schal, eine grosse Strickmütze im Winter – trau dich etwas und schau einfach, was passiert.

 

Im Casino zwischen Anzug, Abendkleid und Pyjama

Früher war das Casino ein Ort, an dem sich hauptsächlich herrschaftliche Gäste, wie der Hochadel, Grossindustrielle, Künstler oder Intellektuelle zusammenfanden. Die Reichen und Schönen waren diejenigen, die beieinander und miteinander spielten, sich unterhielten und sicherlich auch das ein oder andere Geschäft im Casino beschlossen. Wie gewohnt, zog man sich natürlich auch hier fein an und entsprach den jeweiligen Normen gehobener Schichten.

Auch heute noch wird man in Casinos rund um die Welt zwar eher Leuten begegnen, die Geld haben und es sich auch erlauben können, mal ein bisschen was „aufs Spiel zu setzen“. Doch die Dresscodes in den Casinos haben sich – vor allem auch in der Hauptstadt des Glücksspiels, Las Vegas, schon seit Langem verändert. Manch ein feines Casinos wird, vielleicht vor allem auch an bestimmten Abenden oder zu gewissen Events, auch immer noch erwarten, dass die Gäste in Abendgarderobe erscheinen. Ein dunkler Anzug und ein schickes Kleid sind dann die sichere Wahl. Mit diesem Outfit machst du in keinem Casino etwas falsch.

Allerdings kannst du in vielen Casinos auch einfach gepflegte Alltagskleidung tragen. Eine nicht zu weite, schlichte Hose, ein Hemd oder ein einfarbiger, feiner Pullover und eine Lederjacke oder als Frau auch eine Chino in Kombination mit einer Bluse oder einem Strickpullover sind meistens vollkommen in Ordnung. Grundsätzlich ist es wichtig, Arme und Beine grösstenteils zu bedecken – dann kannst du nicht mehr viel falsch machen und darfst, gerade was Farben, Muster und Schnitte angeht, auch einmal etwas experimenteller sein.

Gerade rund ums Casino dürfte sicherlich auch die psychologische Komponente von Farben der Kleidung eine nicht unbedeutende Rolle spielen. Denn bestimmte Farben wirken sich unterschiedlich sowohl auf die Eigen- als auch auf die Fremdwahrnehmung aus. Die Farbe Rot etwa strahlt unter anderem Selbstbewusstsein, Kraft und Dominanz aus. Gelb steht für Optimismus, Temperament und Aufgeschlossenheit. Grau wiederum vermittelt eher Zurückhaltung und Vorsicht. Hier wird es natürlich etwa bei einer Pokerrunde richtig interessant.

So könnte man als eher aggressiver Spieler beispielsweise ganz bewusst zu einer schlichten, grauen Garderobe greifen, um ein falsches Bild von sich zu vermitteln. Wer dagegen eher vorsichtig spielt, tut sich mitunter mit einem bordeauxroten oder pastellgelben Kleid oder Anzug einen Gefallen, da damit die Mitspieler bestenfalls auf eine falsche Fährte geführt werden.

Diese psychologische Komponente von Farben der Kleidung fällt bei Casinospielen, die im Internet stattfinden, natürlich völlig weg. 2020 fand zum Beispiel die weltgrösste Pokerturnierserie, die WSOP, aufgrund der Corona-Pandemie sogar rein über das Internet statt. Das Ganze hat reibungslos funktioniert und könnte zukünftig noch häufiger so laufen. Allerdings finden die meisten Online-Glücksspiele sowieso im Einzelspielermodus statt und die Gewinnchancen sind hier durch bestimmte Prozentsätze gesetzlich geregelt. Geblufft werden muss dabei also eher seltener und es kommt deutlich mehr aufs Glück und die zufällige Laune der digitalen Automaten an. Ob man dabei nun also einen Anzug oder doch eher einen Pyjama trägt spielt weniger eine Rolle – ausser natürlich, man fühlt sich in bestimmten Kleidungsstücken und Farben selbst kompetenter und selbstbewusster.

 

Auf Hochzeiten – die Gelegenheit für Experimente

Hochzeiten sind die besten Gelegenheiten in Sachen Outfits zu experimentieren. Natürlich ist das Wichtigste, dass du Rücksicht auf das Brautpaar nimmst. Wir gehen davon aus, dass dein Draht zu dem Brautpaar aufgrund der Einladung zur Hochzeit gut genug ist, um einzuschätzen, wie die beiden ticken. Hast du das Gefühl, es besteht die Möglichkeit, mit einem zu ausgeflippten Outfit zum Gesprächsthema des Abends zu werden und die Aufmerksamkeit aller Gäste auf dich und weg vom Brautpaar zu ziehen? Dann halte dich besser zurück. Schätzt du die Gesellschaft aber eher locker und entspannt ein, dann beweise gerne echten, individuellen Stil.

Manchmal gibt es auf Hochzeiten bestimmte Mottos. Hier kannst du natürlich die Grenzen dieses Mottos alles rausholen, was geht. Schliesslich ist es ja erwünscht, dass du dich in Schale wirfst und dir viele Gedanken zu deinem Outfit machst.

Wie auch immer dein Outfit aussehen wird, denke daran, dass eine Hochzeit immer noch ein feierlicher Anlass ist. Du solltest also doch eher auf der eleganten Seite bleiben und dich nicht zu „locker“ und sportlich kleiden. Ausserdem solltest du ganz schwarze Outfits – die sind eher etwas für Trauerfeiern – und ganz weisse Outfits – dieses ist der Braut vorbehalten – meiden. Besonders schön sind gerade bei Sommerhochzeiten ausgefallene Hüte. Die tragen verstärkt zu einer feierlichen Stimmung bei.

 

In der Oper – elegant, aber nicht im Gala-Dress

Wenn du länger nicht mehr oder vielleicht sogar noch nie in der Oper warst, hast du sicher ein ganz bestimmtes Bild der Menschen, die sich dort im Publikum versammelt haben: Smokings, schwarze Lackschuhe, Kummerbund, eine Fliege bei den Männern, langes Abendkleid, Schmuck und Clutch bei den Frauen. Es handelt sich hierbei um klassische Gala-Outfits, an die du dann vielleicht denkst. Aber ein derartiger Dresscode herrscht in der Oper für gewöhnlich heute nicht mehr.

Modeblogger Fabian Hart, der auch schon für L’Officiel Hommes, VOGUE.de und GQ Style arbeitete, kommentiert den Style für den Opernbesuch folgendermassen: „Es muss ja nicht der Anzug sein, das gesteifte Hemd mit Fliege, aber vielleicht ist es die perfekte Jeans oder ein tolles Shirt. Dass man sich Gedanken macht, drückt ja auch eine Wertschätzung aus. […] Ich finde, dass Leute, die sich für die Oper schnell mal noch einen Anzug leihen oder kaufen, in den meisten Fällen verkleidet aussehen: Man merkt, dass der Anzug nicht sitzt, noch nie gesessen hat oder eben nur einmal im Jahr vom Dachboden runterkommt. Lass es lieber, zieh ein geiles T-Shirt an, eine gute Hose und geniess es.“

Dennoch solltest du auch hier daran denken, dass die Oper immer noch eine eher gehobenere Location ist. Sport- oder gar Wanderkleidung hat hier einfach nichts verloren.

 

Beim Golfen – Der Kragen muss sein

Wo wir schon das Thema Sportkleidung angeschnitten haben – es gibt mindestens einen Ort, wo sie nicht nur ihre Berechtigung hat, sondern sogar Pflicht ist. Die Rede ist vom Golfplatz. Bei der dafür notwendigen Kleidung handelt es sich aber um eine ganz bestimmte Art von Sportkleidung, nämlich um spezielle Golf-Outfits. Für diese gibt es tatsächlich Regeln, die seit Jahren auf internationalen Golfplätzen bestehen.

So besteht auf fast allen Golfplätzen eine einheitliche Kragenpflicht. Das ist auch der Grund dafür, dass Golfspieler-/innen meistens in Poloshirts unterwegs sind. Natürlich kannst du theoretisch auch herkömmliche Hemden mit Kragen tragen, in Poloshirts kannst du dich aber nun einmal einfach besser bewegen, weshalb diese wohl vorzuziehen sind. Du darfst aber gerne zu knalligen Farben greifen. Es gibt zudem Polohemden, die stilistisch etwas aus dem Raster fallen und mit denen du dich vom oft recht eintönigen Style auf Golfplätzen abheben kannst.

Baseballcaps gegen die Sonne sind mit dem Schirm nach vorne zu tragen, denn das ist Tradition. Ansonsten darf diese Cap aber auch etwas wilder sein und etwa einen Aufnäher oder irgendwelche Verzierungen haben. Totenkopfmuster sind auf Golfkleidung allerdings bei vielen Spieler-/innen ungerne gesehen.

 

In der Kirche – oben ohne

In der Kirche gelten ebenfalls bestimmte Regeln zur Kleiderordnung. Als Demutsgeste ist vor dem Betreten von Kirchen die Kopfbedeckung abzunehmen. Zwingende Vorschriften gibt es nicht. Doch „die Kleidung sollte der Würde des Raumes als Gotteshaus angemessen sein und die religiösen Gefühle der Gläubigen nicht verletzen“, wie Domvikar Tobias Hopmann (Zeremoniar für die Gottesdienstgestaltung im Kölner Dom) betont.

Neben einem unbedeckten Kopf bei den Männern sollten in der Kirche Schultern und Knie der Frau bedeckt und das Dekolleté nicht zu tief ausgeschnitten sein. Ausserdem sind Urlaubsoutfits, wie sehr kurze Hosen, Flip-Flops oder gar ein Badetuch um die Schultern, das für den Strandbesuch im Anschluss an den Gottesdienst gedacht ist, doch ein wenig respektlos. Ansonsten kannst du aber in die Kirche gehen, wie du möchtest.

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