Alljährlich publiziert „Lonely Planet“ seine vielbeachtete Liste der besten Reise-Spots. Auch wenn das Reisen in der aktuellen Zeit nicht ganz einfach ist, präsentieren wir dir hier die Top 10 der schönsten Travel-Destinationen für 2021. Träumen dürfen wir ja immer…

Petra, Jordanien

Auf Platz eins der topaktuellen Liste von Lonely Planet steht die Felsenstadt Petra. Filmfans kennen die Hauptstadt des einstigen nabatäischen Königreichs vielleicht aus dem Kinohit „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“. Die Autoren der Best-of-Liste beschreiben die Sandsteinstadt als mystisch und schwärmen von den Tempelfassaden und Felsengräber, die am späten Nachmittag in dunklem Rot glühen. Du kannst Petra in Jordanien sogar nachts besuchen – dies zu Fuss oder hoch zu Pferd bzw. Kamel.

Galapagos-Inseln, Ecuador

Natur- und Tierliebhaber werden sich in diesem Inselparadies mit Vulkanen und Regenwald wie im Garten Eden fühlen. Neben den weltberühmten Riesen-Schildkröten und Darwinfinken gibt es rund 90 Flugminuten von der Küste Ecuadors im Galapagos-Archipel auch Delfine, Meerechsen und viele seltene Pflanzen zu entdecken. Von den 130 Inseln im Pazifischen Ozean sind nur gerade deren fünf bewohnt. Durch die Lage am Äquator sind die Galapagos Inseln das ganze Jahr über wunderschön. In der Nebensaison (April/Mai und September/Oktober) sind jedoch am wenigstens Touristen im südamerikanischen Eldorado anzutreffen.

Uluru-Kata-Tjuta-Nationalpark, Australien

Bei Touristen ist diese berühmte Sehenswürdigkeit Australiens als Ayers Rock bekannt. Die Aborigines nennen den Berg jedoch Uluru. Während des Sonnenauf- und untergangs färbt dieser sich in unterschiedliche Rottöne. Das Besteigen des Riesen-Findlings ist verboten, da es als Heiligtum gilt. Kletter- und Wanderfans können sich stattdessen in den 36 Bergen von Kata Tjuta austoben. Diese gehören wie der Ayers Rock zum gleichnamigen Nationalpark.

Okavango-Delta, Botswana

Das weltgrösste Binnental des Okavango-Flusses zählt zu den eindrücklichsten Landschaften des afrikanischen Kontinents. Die vielen Lagunen und Inseln sind in diesem einzigartigen Ökosystem schlicht atemberaubend. In diesem wasserreichen Naturparadies im ansonsten eher kargen Botswana tummeln sich in den Gewässern Elefanten, Flusspferde und Krokodile. An Land können bei geführten Safaris Leoparden, Löwen, Nashörner und Giraffen bestaunt werden.

Yellowstone Nationalpark, USA

Einzigartige Naturschauspiele, unendliche Weiten und eine vielfältige Tierwelt erwarten dich im Yellowstone Nationalpark in Wyoming. Im ältesten Nationalpark der Welt gibt es rund 10’000 heisse Quellen, darunter auch zischende Geysire und schmatzende Schlammgruben, die einen beissenden Schwefelgeruch verströmen. Doch der Gestank wird durch grandiose Ausblicke und das Farbenspiel im Midway Geyser Basin mehr als wettgemacht. Die grösste Thermalquelle der USA leuchtet wegen Bakterien in den schönsten Farben.

Bleder See, Slowenien

Wer einen romantischen Kurzurlaub verbringen möchte, ist hier genau richtig. Denn dich und deine Begleitung erwartet im slowenischen Bled Postkarten-Romantik. Der gleichnamige Alpensee, der durch den Rückgang des Bohinjer Gletschers entstanden ist, lädt zu idyllischen Spaziergängen und mit seinen wohltuenden Thermalquellen im Nordosten zum entspannten Baden ein. Mitten im See befindet sich eine kleine Insel mit einer Wallfahrtskirche, zu der man mit einem traditionellen Holzboot gelangt. Hoch über dem See thront auf einem Felsvorsprung die märchenhafte Burg. Wer in Bled ist, sollte unbedingt eine der weltberühmten, verführerischen Bleder Crèmeschnitten kosten und einen Abstecher in die zauberhafte Vintgar-Schlucht machen.

Iguazu-Wasserfälle, Brasilien/Argentinien

Die Iguazu-Wasserfälle an der Grenze von Argentinien und Brasilien ziehen nicht umsonst Scharen von Touristen an: Die Wasserfälle sind nicht nur breiter als die Victoria-Fälle, sondern auch höher als die Niagara-Fälle. Mit einer Gesamtlänge von über zwei Kilometern zählen sie deshalb zu den grössten Wasserfällen der Welt. Bei Spaziergängen über die gut ausgebauten Stege entlang der Wasserfälle fühlt sich der Besucher im subtropischen Urwaldparadies mit bunten Vögeln und Schmetterlinge sowie aufgeregten Affen wie in einem Freiluftzoo. Der schönste Panoramablick bietet sich übrigens von der brasilianischen Seite aus. Beste Reisezeit sind die Monate November bis April.

Angkor Wat, Kambodscha

Die Tempel-Anlage Angkor Wat liegt mitten im Dschungel und gilt als das grösste religiöse Bauwerk der Welt. Sie entstand im 12. und 13. Jahrhundert und bildete einst das Herzstück des Khmer-Königreichs. Das architektonische Wunderwerk zieht pro Jahr bis zu zwei Millionen Besucher an. Kein Wunder, können es doch höchstens der Taj Mahal oder die Pyramiden mit diesem fantastischen Bauwerk aufnehmen. Um Angkor Wat in seiner ganzen Schönheit zu erfahren, gilt es früh aufzustehen, denn bei Sonnenaufgang ist die Stimmung am eindrücklichsten. Nicht minder beeindruckend ist übrigens auch ein Besuch der eigentlichen Tempelstadt Angkor Thom, die sehr geheimnisvoll, ja sogar mystisch wirkt.

Salar de Uyuni, Bolivien

Ein surreales Naturspektakel hat der Salar de Uyuni zu bieten, der im bolivianischen Niemandsland von Abertausenden fünfeckigen Salzwaben geformt ist und in der gleissenden Hitze am Tag und in sehr kalten Nächten zum grössten “Spiegel” der Welt wird. Die bis zu 30 Meter dicke Salzkruste kann selbst von Bussen befahren werden. Wer sich in der kristallenen Landschaft und endlosen Weite verlieren möchte, begibt sich am besten irgendwann von März bis November zu Fuss auf eine Wanderung durch die faszinierende Einöde.

Annapurna Circuit, Nepal

Wer dieses Erden-Paradies erkunden möchte, sollte gut zu Fuss sein. Denn für die komplette Strecke um die Annapurna-Gebirgskette mit Ausgangspunkt Besisahar benötigt man bis zu drei Wochen und hat dabei in einem ständigen Auf und Ab viele Höhenmeter zu bewältigen. Einige Fixpunkte des Trekking-Circuits liegen auf über 3’000 m. ü. M.. Geübte Wanderer oder Mountainbiker können einen Abstecher zum Tilichosee, dem höchstgelegenen See auf der Erde, wagen. Egal, wie hoch hinaus es bei dieser Trekking-Tour in Nepal auch geht, die schneebedeckten Gipfel und pittoresken Tal-Landschaften sind schönster Lohn für die Anstrengungen.

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