Diese 10 extremen Superlativ-Orte sind nichts für Pauschaltouristen, dafür aber umso mehr für Abenteurer, die exotische Reiseziele lieben und in ihrem Urlaub das Aussergewöhnliche suchen. Stilpalast zeigt, wo auf der Welt solche Orte zu finden sind.

Der bevölkerungsreichste Ort

Wenn es dir schon in einer Metropole wie New York, London oder Paris zu viele Leute auf zu wenig Platz hat, dann dürfte sich dieses Gefühl in der philippinischen Hauptstadt Manila noch deutlich verstärken. Auf einem Quadratkilometer tummeln sich dort nämlich knapp 43’000 Einwohner. Zum Vergleich: In der Schweiz sind es rund 200 Einwohner pro Quadratkilometer.

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Der nasseste Punkt

Wohl kaum jemand würde den regenreichsten Ort der Welt auf Hawaii vermuten. Im Zentrum der Insel Kauai, auf dem majestätischen Mount Wai’ale’ale, befindet sich aber tatsächlich „the wettest spot on earth“. Auch wenn an den Stränden meist die Sonne scheint: Auf dem 1’569 Meter hohen Berg lässt die fast permanent vorhandene Wolkenhaube pro Jahr durchschnittlich bis zu 12’000 Liter pro Quadratmeter Niederschlag regnen.

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Der tiefste Punkt des Festlandes

Tiefer als der Meeresspiegel liegt, geht es doch gar nicht mehr, oder? Nicht ganz, denn es geht tatsächlich noch niedriger. So befindet sich die tiefste Landsenke der Welt mit 420 Metern unterhalb des Meeresspiegels im Nahen Osten, und zwar am Ufer des Toten Meeres zwischen Israel, Jordanien und dem Westjordanland. Das Tote Meer ist aber nicht nur aufgrund seiner tiefen Lage ein beliebtes Reiseziel. Mit einem sehr hohen Salzgehalt lässt es sich im gigantischen Binnensee nämlich annährend schwerelos baden.

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Die lauteste Stadt

Du liebst es, wenn das Leben lautstark auf den Strassen tobt? Dann solltest du mal nach Indien, genauer gesagt nach Mumbai reisen. Allzu lange ist ein Leben in der Metropole ohne Beeinträchtigung allerdings nicht möglich, wird dort doch ständig gebaut, dröhnt Lärm permanent aus irgendwelchen Lautsprechern und hupen Taxifahrer und Auto-Rikschas während 24 Stunden unaufhörlich. Von Lärmvorschriften, wie wir sie bei uns kennen, können die Inder leider nur träumen. Die Planungswerte bewegen sich in der Schweiz übrigens zum Wohnen bei zarten 55 Dezibel am Tag und 45 Dezibel in der Nacht.

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Der wärmste Punkt

Den Weltrekord für die höchste je gemessene Temperatur hält mit unglaublichen 134 Grad Fahrenheit (56.7°C) noch immer das Death Valley in der kalifornischen Mojave-Wüste. Das Tal des Todes ist ausserdem die trockenste und niedrigste Region von ganz Nordamerika. Obwohl das Tal mittlerweile ein Touristenmagnet geworden ist und auch diverse Warnschilder auf die Gefahren der Hitze hinweisen, verirren sich dort schlecht vorbereitete Touristen immer mal wieder und bezahlen ihren Leichtsinn leider mit dem Tod.

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Die höchste bewohnte Stadt

Dünne Luft ist hier garantiert: Wer sich nach La Rinconada, einer Bergbausiedlung in den peruanischen Anden, wagt, der sollte nicht unbedingt zimperlich sein und die Risiken von Höhenkrankheit kennen. Die höchste, permanent besiedelte Stadt der Welt liegt nämlich auf sage und schreibe 5’100 Meter über Meer.

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Der kälteste bewohnte Ort

Touristen, die während des Winters nach Oimjakon im Norden Russlands reisen, sollten definitiv keine Frostbeulen sein. Im kältesten bewohnten Ort der Welt (offizielle Tiefsttemperatur: -67.8°C) ist das Leben zur kalten Jahreszeit nämlich nicht gerade ein Zuckerschlecken. So frieren draussen z.B. Smartphones bei einer Durchschnittstemperatur im Winter von -50°C sofort ein und Automotoren müssen permanent laufen. Noch kälter als in Sibirien war es übrigens nur noch in der Antarktis mit gemessenen -89.2°C. 

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Der flachste Ort

Dass die Erde eine Kugel ist, würde man in der Salar de Uyuni in Bolivien, der grössten Salzpfanne der Welt, definitiv nicht vermuten. Die Salzwüste ist nämlich über 10’000 Quadratkilometer gross und komplett flach. Kein Wunder bilden sich in der gleissend hellen Wüste optische Täuschungen, denn die Höhe soll über das ganze Gebiet maximal nur einen Meter variieren.

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Der trockenste Punkt

Trockener geht wohl kaum mehr: In der chilenischen Atacamawüste, die ohnehin schon staubtrocken ist und im Jahr durchschnittlich mit nur 0,1 mm Regen befeuchtet wird, befindet sich ein Gebiet (Maria Elena South), an dem es laut Wissenschaftler tatsächlich so trocken ist wie auf dem Mars. Mit ein Grund für den Regenmangel in der Atacamawüste ist deren Lage. Die Gebirgskette der Anden halten die Wolken im Osten fern, der Humboldtstrom vor der Pazifikküste im Westen kühlt die heranziehende feuchtwarme Luft ab, lässt diese absinken und kondensieren, bevor sie die Wüste erreichen könnte.

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Der entlegenste bewohnte Ort

Unglaublich weit weg vom Schuss liegt Tristan da Cunha, eine kleine Vulkaninselgruppe im Südatlantik. Vom wohl entlegensten Plätzchen der Erde bis nach Brasilien sind es rund 3200 km, bis zum südafrikanischen Kap der guten Hoffnung 2800 km. Etwas beschwerlich ist dementsprechend auch die Anreise per Schiff, denn einen Flughafen sucht man auf der 267 Einwohner zählenden Hauptinsel vergebens.

Bild: andyisaacson.net, Andy Isaacson

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