Die neuen Trendsportarten

Die Luft wird kühler, aber für die Skisaison ist es noch zu früh. Viele Sportler grübeln jedes Jahr aufs Neue: Wie könnte ich mich in diesem Herbst fit halten? Wenn du keine Lust auf Joggen, Schwimmen oder die Muckibude hast, findest du vielleicht in unserer ultimativen Trendsport-Parade deinen neuen Lieblingssport.
Bokwa
Lust auf Abwechslung und ein effektives Fatburner-Training? Dann könnte Bokwa für dich eine gute Wahl sein. Es ist ein Ausdauertraining, bei dem Zahlen und Buchstaben zu Musik nachgetanzt werden. Wechselschritte und Sprünge fördern die Kondition. Schnelle und langsame Bewegungen werden gemischt, was das Kardiotraining intensiviert. Je nach Geschwindigkeit kann das Training sehr anspruchsvoll sein. Ausdauer ist gefragt und zudem muss man sich zeitgleich auf die Schrittfolge konzentrieren. Trainiert wird meist in einer grossen Gruppe und zu Musik aus den aktuellen Charts, womit der Spass einfach vorprogrammiert ist.
Bild: buchstabentanz.de
Slacklining
Ob Akrobatik oder nur Balanceakt – die Slackline hat viel zu bieten. Das leichte, elastische Band wird zwischen zwei Bäume oder Pfosten gespannt. Auf der Slackline balancierst du und kannst akrobatische Einlagen proben. Fürs Slacklining sind gutes Gleichgewicht, hohe Konzentration und Koordination gefragt. Das Coole: Das Slacken bietet viel Spass und du kannst es überall absolvieren, wo es Bäume oder fixe Gegenstände gibt.
Bild: Getty Images
Hot Pilates
Pilates kennst du schon? Dann aufgepasst: Beim Hot Pilates werden die bekannten Übungen für Bauch, Beckenboden und Rücken bei Temperaturen zwischen 28 und 35 Grad ausgeführt. Effekt: Man schwitzt mehr, wodurch das Training intensiver und effektiver wird. Hot Pilates ist für Jedermann geeignet. Die Übungen sollten allerdings langsamer und konzentrierter ausgeführt werden, damit der Kreislauf nicht unnötig belastet wird. 
Bild: Instagram @ Myhotpilates
Core Tex
Beim Core Tex wird auf einer dreidimensionalen Scheibe trainiert. Dabei ist ein gutes Gleichgewicht gefragt. Die Bewegungen der Scheibe werden während Liegestütze, Kniebeugen und Halteübungen mit Koordination und Körperkraft ausgeglichen. So müssen die Muskeln permanent arbeiten, um beim Üben nicht umzukippen. Jeder kann in seinem eigenen Tempo trainieren.
Bild: metro.uk
Drums Alive
Zu rhythmischen Liedern wird bei Drums Alive mit Schlagzeugstöcken auf Pezzibällen getrommelt. Doch wer denkt, es werden mit diesem neuen Trendsport nur die Arme trainiert, liegt falsch. Um auf den Ball einzuschlagen, sind auch Oberkörper und Beinmuskeln gefragt.
Bild: Instagram @ Drums_alive
Bossaball
Beim Bossaball ist der Spassfaktor besonders hoch. Die gegnerischen Mannschaften bestehen aus jeweils drei bis fünf Personen. Trainiert wird auf einem Luftkissen, in das auf jeder Seite ein Trampolin eingearbeitet ist. Die Spielhälften werden von einem Netz getrennt. Ähnlich wie beim Volleyball versucht das gegnerische Team den Ball in das Feld der anderen Mannschaft zu werfen. Dazu spielen die Teilnehmer auf dem Luftkissen dem Teammitglied auf dem Trampolin den Ball zu. Dieser kann dann auf dem Trampolin hochhüpfen und den Ball über das Netz befördern.
Bild: Instagram @ Bossaball
Speedminton
Wer Badmiton und Tennis cool findet, wird Speedminton lieben. Beide Spieler stehen sich gegenüber, ein Netz gibt es nicht. Alles, was ihr benötigt, ist ein Speedminton-Set mit zwei Schlägern und einen Ball (Setpreis ca. CHF 50.–). Dadurch, dass bei diesem schnellen Racketsport der Ball flach gespielt wird, kann dieser eine Geschwindigkeit von bis zu 300 km/h erreichen. Speedminton geht überall: Am Strand, in der Halle oder im Park. Gestärkt werden die Arme und die Beweglichkeit der Beine.
Bild: amazon.de
Pole Fitness
Pole Fitness klingt sexy – und ist es auch: Allerdings ist die Aktivität weit mehr, als sich nur an der Stange zu räkeln. Durch die Verbindung von Tanz und Akrobatik trainiert man den ganzen Body. Die Sportart ist eine Mischung aus verschiedenen Disziplinen wie Yoga, Tanz und Pilates. Wer sich an die vertikale Stange wagt, bekommt ein besseres Körperbewusstsein und stählt gleichzeitig seine Muskeln.
Bild: Getty Images
Bouldern
Ohne Sicherungsseil geht es beim Bouldern zu. Tief abstürzen kann man aber trotzdem nicht. Geklettert wird lediglich in einer Höhe, aus der man ohne Gefahr auf den Boden springen kann. Dafür muss der Kletterer die technisch anspruchsvollen Routen quer an der Wand entlang bewältigen. Das geht in der Halle sowie auch draussen.
Bild: Instagram @ elly_gltzr
Meerjungfrauenschwimmen
Richtig gehört: Arielle ist eine Sportlerin. Auch wenn wir es kaum glauben können, Meerjungfrauenschwimmen ist ein sportlicher Trend, für den es sich lohnt, genauer hinzusehen. Denn mit einer Monoflosse durchs Wasser zu gleiten, sieht einfacher aus, als es ist. Hier wird der gesamte Körper gefordert. Doch wo bekommt man so eine Flosse her? Keine Sorge: Schwimmbäder und Tauchvereine, die das besondere Schwimmen anbieten, verleihen die Meerjungfrauen-Utensilien.
Bild: Wasser Piraten Schweiz