Ob du zu den Frühaufstehern oder Morgenmuffeln gehörst, kannst du leider nicht beeinflussen. Stilpalast erklärt, warum das so ist, was dies mit Lerchen und Eulen zu tun hat, und zeigt, mit welchen kleinen Tricks beide Schlaftypen fit und munter durch den Tag kommen.

Bilder: iStockphoto

Eule oder Lerche?

Die Begriffe „Frühaufsteher“ und „Morgenmuffel“ sind allseits bekannt. Doch was hat dies mit Eulen und Lerchen zu tun? Schlafmediziner verwenden für die Bezeichnung von Schlaftypen die Namen der beiden Vögel, da diese sinnbildlich für Aktivität am Tag oder aber in der Nacht stehen.

Lerchen-Typen sind – ähnlich wie der kleine Singvogel – schon früh am Morgen aktiv. Gehörst du zu diesem Schlaftyp, hast du in der Regel keine Probleme, aus dem Bett zu kommen. Du fühlst dich schon am frühen Morgen fit und hast auch keine Schwierigkeiten, dich in den Morgenstunden zu konzentrieren. Abends jedoch wirst du rasch müde, weshalb du eher zeitig ins Bett gehst. Die ganze Nacht wach zu bleiben, ist für dich eine grosse Anstrengung.

Das pure Gegenteil sind die sogenannten Eulen-Typen, die – wie ihre Namensgeber – nachtaktiv sind. Sie schlafen meist erst spät und kommen am Morgen auch nur sehr schwer aus dem Bett. Zählst du dich ebenfalls zu diesem Schlaftyp, dann hast du vermutlich auch grosse Mühe, nach Tagesanbruch auf Touren zu kommen. So richtig leistungsfähig fühlst du dich in der Regel erst am Nachmittag. Und bis in alle Nacht wach zu bleiben, bereitet dir überhaupt keine Schwierigkeiten.

Ob du nun zur Gruppe der Eulen oder zu jener der Lerchen gehörst, kannst du nicht steuern, denn der Biorhythmus ist angeboren. Der Grund für den sogenannten Chronotyp liegt nämlich in deinen Genen. Forscher haben herausgefunden, dass beim Spättyp (Eule) die innere Uhr deutlich langsamer tickt als normal und der Zyklus der Genaktivität nicht nach 24 Stunden beendet ist, sondern erst nach 25 Stunden. Beim Frühtyp (Lerche) hingegen tickt die innere Uhr schneller als normal. Der Genrhythmus ist bereits nach 23 Stunden abgeschlossen.

Selbstverständlich gibt es nicht nur extreme Chronotypen, sondern auch Mischtypen, die weder am Morgen noch am Abend grosse Schwierigkeiten haben.

Tipps für Früh- und Spättypen

Bist du tagsüber häufig müde? Dann könnte es daran liegen, dass du nicht mit, sondern gegen deinen Biorhythmus lebst und deshalb an permanentem Jetlag leidest. Die beste Lösung für deine Gesundheit wäre es, deiner inneren Uhr zu folgen. Da die meisten Betroffenen aber nur schon berufsbedingt ihren Alltag nicht komplett umstellen können, ist dies in der Praxis meist nicht anwendbar. Nichtsdestotrotz wirst du dich mit den folgenden Tipps im Alltag als Lerche bzw. Eule besser zurechtfinden.

Lerchen:

  • Der Höhepunkt deiner Leistungskurve liegt am Morgen bzw. frühen Mittag. Wichtige Termine und Aufgaben solltest du deshalb in dieser Zeit erledigen.
  • In der Down-Phase am frühen Abend solltest du entspannen und keine anstrengenden Tätigkeiten ausführen.
  • Fühlst du dich schon kurz nach dem Mittag müde, hilft ein kurzer Powernap.

Eulen:

  • Starte wenn möglich ruhig in den Tag und vermeide am Morgen allzu viel Stress (wertvolle Tipps, wie du schneller wach wirst, findest du hier).
  • Anspruchsvolle Arbeiten/Termine legst du am besten auf den Nachmittag oder Abend, wenn du dein Leistungshoch hast.  

Gesunder Powernap

Ordnest du dich weder der einen noch der anderen Gruppe zu, leidest aber trotzdem öfters an Tagesmüdigkeit? Dann hilft zur Regeneration oft schon ein kurzer Powernap. Lege dich für den Turboschlaf für 20 Minuten hin und versuche dabei, möglichst gleichmässig durch die Nase ein- und den Mund wieder auszuatmen. Unterwegs kannst du den leichten Blitzschlaf problemlos auch im Sitzen praktizieren. Auch wenn es schwer fällt: Nach den 20 Minuten solltest du dich zwingen, wach zu werden und aufzustehen. Du läufst sonst Gefahr, in eine Tiefschlafphase zu fallen, welche dich im Anschluss noch müder machen würde. Je öfters du übrigens einen kurzen Powernap geniesst, desto einfacher wird dir das Aufwachen nach 20 Minuten fallen.

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