Die 6 grössten Grundierungs-Fehler

Du siehst trotz Schminke müde und fahl aus? Das könnte durchaus auch am falschen Make-up liegen. Wir entlarven die grössten Grundierungs-Fauxpas und präsentieren wertvolle Tipps und Tricks für das perfekte Make-up.
Falsche Farbwahl

Du möchtest mit der Foundation nicht nur kleinere Hautmakel kaschieren, sondern deinem Gesicht etwas Frische bzw. Farbe verleihen? Aufgepasst! Die Wahl einer zu dunklen Foundation zählt zu den häufigsten Beauty-Fehlern. Denn diese wirkt meist nicht nur unnatürlich, sondern lässt dich auch um Jahre älter aussehen. Farbe verleihst du deinem Gesicht besser mit etwas Bronzing-Puder oder Rouge auf einer hellen Grundierung. Den optimalen Farbton findest du durch Ausprobieren im Tageslicht – am besten auf der Wange (nie am Handgelenk bzw. auf dem Handrücken).

Bei einem fahlen Teint empfehlen sich wärmere Nuancen mit gelbem bzw. goldenem Unterton. Solltest du leicht gebräunt sein, lässt du besser die Finger von Rosé-Tönen. Die sehen rasch unnatürlich aus. 

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Falsche Konsistenz
Wenn die Foundation direkt nach dem Auftragen mit deiner Haut verschmilzt, hast du zur richtigen Textur gegriffen. Bei trockener Haut kann sich eine pudrige Foundation in den Linien bzw. Poren absetzen, was dich um Jahre altern lässt. Flüssige Foundation lässt dafür ölige Haut noch mehr glänzen. Am wenigsten fehleranfällig sind cremige Texturen, die meist zu allen Hauttypen passen und sehr natürlich wirken. 
Zu frühes Auftragen
Am Morgen muss es meist schnell gehen, also wird sofort nach der Tagescrème gleich auch die Foundation aufgetragen. Ein grosser Fehler, denn wird die Foundation auf noch feuchter Haut aufgetragen, bleibt sie schlecht haften und es können unschöne Flecken entstehen. Zwischen dem Auftragen der Tagescrème und der Foundation sollten mindestens fünf, besser sogar zehn Minuten liegen. 
Zu viel Foundation
Wenn du nach dem Motto "Viel hilft viel" deine Foundation aufträgst, solltest du dringend in den Sparmodus schalten. Denn je mehr du davon ins Gesicht schmierst, desto mehr treten die zu kaschierenden feinen Linien und Fältchen sowie Unreinheiten hervor. Make-up-Profis empfehlen, die Foundation nicht im ganzen Gesicht zu verteilen, sondern nur auf den geröteten Hautpartien einzuklopfen und zu verblenden. So verhinderst du auch unschöne Ränder und Flecken. Sollte dennoch einmal Make-up im Haaransatz landen, kannst du es mit einem Wattestäbchen nachbessern.
Zu dick aufgetragener Concealer

Zu einer perfekten Grundierung gehört ein Concealer. Doch auch hier solltest du sparsam damit umgehen, denn zu dick aufgetragen deckst du zwar die dunklen Schatten unter deinen Augen ab, lenkst aber gleichzeitig die volle Aufmerksamkeit auf die feinen Fältchen, die aufgrund der dünnen Haut unter dem Auge schon in jungen Jahren entstehen können. Am besten nimmst du ein crèmiges Produkt, das sich leicht verteilen lässt und trotzdem Augenringe perfekt abdeckt (z.B. Double Wear Stay-in-Place Concealer von Estéé Lauder). 

Zu viel Puder

Jede Grundierung sollte mit einem Puder fixiert werden. Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Viele Frauen denken, dass Puder Fältchen und Unebenheiten kaschieren. Doch das Gegenteil ist der Fall: Sie werden dadurch nur noch mehr betont. Die Haut wirkt nicht nur trocken, sondern auch viel älter. Bei normaler Haut reicht es deshalb völlig aus, wenn mit einem dicken, sauberen Pinsel nur die T-Linie (Stirn, Nase und Kinn) abgepudert wird. Reifere Damen greifen am besten zu einem Puder mit lichtreflektierenden Pigmenten (z.B. von Bobbi Brown "Nude Finish Illiminating Powder Bare"). Die darin enthaltenden Schimmerpartikel brechen das Licht und zeichnen somit die Haut weicher.

Gegen glänzende Gesichtspartien helfen tagsüber statt einer neuen Puderschicht die sogenannten "Blotting Papers" (z.B. von Shiseido), die überschüssiges Öl entfernen und die Haut damit schön mattieren.