Filme zu jeder Stimmung

Du möchtest einen Streifen schauen, der perfekt zu deiner aktuellen Laune passt, siehst filmtechnisch aber den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr? Stilpalast präsentiert dir für jede Stimmung drei passende Film-Tipps. Von genialen Arthouse-Filmen, neueren Blockbustern bis hin zu absoluten Klassikern ist alles dabei.
Zum Wohlfühlen

Ich bin Sam

Eine sehr bewegende Geschichte: Als die Behörden drohen, dem geistig zurückgebliebenen Sam (gespielt von einem grandiosen Sean Penn) seine kleine Tochter wegzunehmen, kämpft dieser mit allen Mitteln. Eine grosse Hilfe ist ihm dabei seine Anwältin (Michelle Pfeiffer). „Ich bin Sam“ ist ein herrlicher Film zum Lachen, aber auch zum Weinen und lässt zum Schluss ein gutes Gefühl zurück.

Das erstaunliche Leben des Walter Mitty

Eine wunderbare Geschichte und ein gutes Beispiel dafür, dass man sich auch über die kleinen Dinge des Alltags freuen sollte. Der bescheidene Walter Mitty, gespielt von Ben Stiller, führt ein eher trostloses Leben, flüchtet sich aber in eine Fantasiewelt. Ideal für Träumer und solche, die es für kurze Zeit werden wollen.

Geh und Lebe

Ein unterhaltsamer Film, der mitten ins Herz trifft und wunderschön anzuschauen ist: Der junge Salomon wird im Zuge einer Rettungsaktion jüdischer Äthiopier ohne Familie aus dem Sudan nach Tel Aviv gebracht, um so dem sicheren Hungertod zu entgehen. In Israel muss der Sohn einer Christin aber seine Wurzeln verleugnen, um von einer jüdischen Familie adoptiert zu werden. Der Streifen wurde zurecht mit vielen Filmawards ausgezeichnet.

Zum Fürchten

Verblendung

Daniel Craig spielt in „Verblendung“, der Verfilmung des gleichnamigen Romans von Stieg Larsson, zwar nicht seine Paraderolle als James Bond, der Film ist aber trotzdem unglaublich spannend, düster und bietet genug Momente, die furchteinflössend sind.

Blair Witch Project

Ende der Neunzigerjahre, als der US-amerikanische Horrorfilm in die Kinos kam, löste er eine wahre Hysterie aus. Der ganze Film ist nämlich als Pseudo-Dokumentarfilm gedreht und wirkt genau deshalb so unverfälscht echt. Auch ohne Special-Effects und ohne Bilder von zähnefletschenden Horrorgestalten ist er trotzdem ein Garant für Gänsehaut.

28 Days later

Der britische Endzeit-Horrorfilm handelt von einem tödlichen Virus, der in London freigesetzt wird und dabei Menschen in brutale Bestien verwandelt. Ein gruseliger Zombie-Film für all jene, die klassische Zombie-Filme gar nicht mögen.

Zum Totlachen

Adams Äpfel

Herrlich anders und ein Film zum Totlachen: Der Neonazi Adam kommt zur Resozialisierung zu einem dänischen Landpfarrer, der so optimistisch denkt wie kein anderer. Das Aufeinanderprallen von zwei Welten strapaziert gehörig die Lachmuskeln, setzt allerdings eine Vorliebe für schwarzen Humor voraus.

Dating Queen

Amy Schumer, die Protagonistin und Drehbuch-Autorin des Films, passt so gar nicht in das Hollywood-Schema, ist aber nicht zuletzt genau deswegen so herrlich sympathisch in ihrer Rolle als desillusionierte Journalistin, die Monogamie ablehnt und sich auf äusserst amüsante Art und Weise nimmt, was sie will.

Fear and Loathing in Las Vegas

Total irre und schräg, aber zum Tränenlachen: Johnny Depp und Benicio Del Toro befinden sich in der US-Abenteuer-Komödie (nach dem gleichnamigen, autobiografischen Buch von Hunter S. Thompson) auf einem verrückten Trip nach Las Vegas. Am Zielort müsste eigentlich ein Reporterauftrag erfüllt werden, doch daran ist nicht mehr zu denken.

Zum Weinen

Das Leben ist schön

Ein Drama von und mit Roberto Benigni, das unter die Haut geht: Der italienische Kellner Guido hat jüdische Vorfahren und wird deswegen zusammen mit seinem Sohn in ein Konzentrationslager deportiert. Damit der Kleine die grausame Wahrheit nicht erfährt, macht Guido aus der schrecklichen Realität ein Spiel.