Alles andere als unterirdisch

Von wegen verdreckte und stinkige Ecken im Untergrund: Manche Metro-Stationen sind wahre Kunstwerke. Komm mit uns auf eine Weltreise durch die schönsten U-Bahnhöfe, wo das Warten auf den Zug sogar Spass macht. 

Wer mit der U-Bahn durch Moskau und St.Petersburg fährt, wähnt sich auf einem Museumsbesuch. Überall sind Stationen mit viel Prunk, funkelnden Leuchtern, imposanten Statuen, Mosaiken und Marmor zu entdecken, die mehr an Paläste als an Zug-Haltestellen erinnern.

Gleichermassen beeindruckend ist auch eine Fahrt mit der Stockholmer U-Bahn. Von 110 Stationen wurden über 90 von Künstlern gestaltet. Bei der Station „Radhueset“ wähnt sich der Besucher in einer Felshöhle, bei Kugsträdgarden inmitten einer archäologischen Ausgrabung.

Nicht minder imposant ist die U-Bahnfahrt durch einen Tunnel voller Lichteffekte in Shanghai. Diese Fahrt wurde von den Stadtbehörden sogar zur Touristenattraktion erklärt und kostet zwanzig Mal so viel wie eine Flussüberquerung mit der Fähre. Ganz schön bunt geht es auch im chinesischen Sinsing zu und her, wo die Metro-Passagiere eine riesige Lichtkuppel erwartet, die mit 2180 Quadratmetern die grösste Glaskonstruktion der Welt ist.

Ob prunkvoll, gigantisch oder farbenfroh: Mach dir selbst ein Bild von den schönsten U-Bahn-Stationen der Welt, deren Architektur und Gestaltung im übertragenen Sinn alles andere als unterirdisch sind.