Die 6 grössten Fehler beim Bauch-Workout

Zählt der Bauch auch zu deiner Problemzone Nummer eins? Und trotz ein paar Extrarunden in Sachen Bauchmuskeltraining wollen die Pölsterchen einfach nicht verschwinden? Dann liegt es vielleicht am falschen Training. Erfahre hier, welche Fehler dein Bauch-Workout ruinieren können und was du stattdessen tun solltest.
1. Zu viel Schwung
Wer seine Bauchmuskelübungen mit viel Schwung und schnell absolviert, verbrennt vielleicht mehr Kalorien, baut aber kaum Muskeln auf. Für einen Sixpack gilt es die Übungen langsam und sauber zu absolvieren. Achte dabei auch immer auf deine Atmung: beim Anspannen gilt es auszuatmen, beim Entspannen einzuatmen.
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2. Tägliches Training
Wer seine Körpermitte trainieren möchte, sollte seinen Bauchmuskeln auch mal eine Pause gönnen. Regeneration ist ein Muss bei jedem Krafttraining, denn Muskeln wachsen in den Pausen. 
3. Zu wenig Abwechslung
Wie alle andern Muskelgruppen, wachsen auch die Bauchmuskeln nur, wenn sie ständig neuen Reizen ausgesetzt sind. Experten raten, den Trainingsplan alle zwei bis vier Wochen zu ändern. 
4. Nur Crunches

Wer beim Bauch-Workout lediglich Crunches oder Sit-ups absolviert, wird nicht den gewünschten Erfolg erzielen. So erstaunlich es auch klingen mag, mitausschlaggebend für den Anteil des Bauchfetts ist die Beinmuskulatur. Diesen Fact haben erneut aktuelle Studien aus Japan untermauert, die gezeigt haben, dass Probanden mit kräftigen Beinen einen deutlich geringeren Bauchfettanteil besassen als diejenigen mit schwachen Beinen. Die Erklärung der Forscher: Die Muskelgruppen an den Beinen sind besonders gross und benötigen damit viel mehr Energie. Mit anderen Worten: Das Fett wird bei kräftiger Beinmuskulatur verbrannt, bevor es sich am Bauch festsetzen kann.

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5. Zu viel Stress
Stress kann die Trainingserfolge ebenfalls vermindern. Die höhere und stete Ausschüttung des Stresshormons Cortisol führt zu einem Abfall des Blutzuckerspiegels und zu Heisshunger. Die Energie, die wir dem Körper zuführen, wird jedoch nicht verbrannt, sondern bevorzugt in der Körpermitte als Fett gespeichert. Deshalb ist es sehr wichtig, sich im Alltag immer wieder Zeit für entspannende Momente zu gönnen und ausreichend zu schlafen.
6. Falsche Ernährung

Vom Bauch-Workout allein erhält leider niemand schön definierte Muskeln. Denn ausschlaggebend ist auch der Körperfettanteil und dieser hängt massgeblich von der Ernährung ab. Das heisst nun nicht, dass du auf Fett verzichten sollst. Das A und O ist eine ausgewogene Ernährung mit ca. 25 Prozent gesunden Fetten, 20 Prozent Eiweiss und 55 Prozent komplexe Kohlehydrate (kein Zucker und Weissmehl).  

Sehr schlecht für eine schön definierte Bauchmitte sind übrigens auch Radikaldiäten, die die Verdauung verlangsamen und die stoffwechselregulierenden Wachstumshormone und Leptin reduzieren. 

Klar erkennbar ist ein Sixpack übrigens in der Regel ab einem Körperfettanteil unter 20 Prozent bei Frauen und unter 15 Prozent bei Männern.