Ob für einen Apéro bei einer Sommerparty, für den Sonntagsbrunch mit der Familie oder als Mitbringsel bei einer Gästeeinladung: Eine Käseplatte kommt immer gut an. Käse-Expertin Maxine Hagenbucher von cheezy verrät dir hier 7 wertvolle Tipps zum Anrichten eines Käseboards mit Wow-Effekt. Es geht dabei um Sorten, Mengen, Zubehör und Begleitung.

Bilder: © cheezy

Auf eine Käseplatte kommen einfach die Lieblings-Käsesorten und ein paar Nüsse und Weintrauben – fertig, oder? Ja, durchaus. Aber man könnte die Brunch- oder Apéro-Platte auch zu einem originellen kulinarischen Highlight mit optischem Wow-Effekt anrichten. Für die perfekte Käseplatte gilt es folgende vier Fragen zu beantworten:

  • Auf wie viele und welche Käsesorten sollen wir setzen?
  • Mit wie viel Käse pro Person sollten wir rechnen?
  • Welches Besteck braucht es?
  • Welche Begleitung sollen wir dem Käse auf dem Board zukommen lassen?

Käse-Connaisseurin Maxine Hagenbucher von cheezy liefert uns nachfolgend Antworten auf diese Fragen sowie weitere wertvolle Tipps und coole Inspirationen für die perfekte Käseplatte.


Käse-Connaisseurin Maxine Hagenbucher (Bild: cheezy)

 

Tipp 1: Die ideale Menge

Ist die Käseplatte als Apéro oder zum Dessert geplant oder ist sie sogar der Star des Essens? Und wie viele Personen werden am Tisch sitzen? Als Richtwert gilt: So viele Käsesorten wie Personen. Für einen Apéro oder als Dessert wird mit einer Käsemenge von etwa 80 g pro Person gerechnet. Ist Käse der Hauptgang, dann dürfen es auch 170 – 200 g pro Person sein. Und falls noch einiges übrig bleibt, kein Problem: Käse ist auch Tage später noch ein Genuss.


Bild: cheezy

 

Tipp 2: Die Sorten-Kombination macht es aus

Erlaubt ist natürlich, was du und deine Liebsten gerne mögen. Abwechslungsreich wird die Reise, wenn du auf verschiedene Sorten achtest: Weichkäse wie Brie oder Camembert, Hartkäse, Blauschimmelkäse und Ziegenkäse. Idealerweise sind die Käsesorten bezüglich Konsistenz, Reifegrad und Milchsorte unterschiedlich. «Ich beginne das Anrichten gerne mit den milderen Käsesorten und drapiere die weiteren, kräftigeren Sorten im Uhrzeigersinn bis hin zum Blauschimmelkäse», so die Expertin Maxine Hagenbucher.


Bild: cheezy

 

Tipp 3: Zeit zum Akklimatisieren

Etwa eine halbe Stunde vor dem Servieren solltest du den Käse aus dem Kühlschrank nehmen, damit er Raumtemperatur und Aroma annimmt. Übrigens: Käse wird am besten in einem Käse- oder Wachspapier im Kühlschrank aufbewahrt. So kann er atmen, trocknet aber nicht aus. Plastikfolie ist ein No-go, da hier die Luft nicht zirkulieren kann.

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Tipp 4: Die passende Bühne für den Käse

Worauf anrichten? Besonders gut kommt die Käseauswahl auf einem hölzernen Schneidebrett zur Geltung. Achte beim Anrichten darauf, dass es noch genug Platz hat auf dem Brett, um den Käse zu schneiden. Zudem sollten sich die einzelnen Aromen nicht überlagern. Sonst lieber mehrere Bretter verwenden. Auch sehr attraktiv: glatte Marmor- oder Schiefertafeln.

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Tipp 5: Die harmonische Begleitung

Neutrale Brote und Cracker gehören bei einem Käseboard einfach dazu. Bei den Früchten wiederum dürfen es Klassiker wie Äpfel, Birnen, Feigen und Weintrauben sein — je nachdem, was Saison hat. Trockenfrüchte wie Aprikosen, Feigen und Datteln eignen sich ebenfalls sehr gut. Auch verschiedene Nüsse sowie Marmeladen, Honig, Senf und Chutneys sind eine tolle Ergänzung. “Konfitüre und Honig schmecken am besten zu frischen, weichen Käsesorten wie Rose d’Ogoz oder zu Blauschimmelkäse. Senf und würzige Chutneys sind toll zu gereiftem, pikanterem Käse wie der Schorsch chräftig”, sagt Maxine Hagenbucher.


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Tipp 6: Jedem Käse sein Messer

Bei der Menge des Bestecks ist wichtig: Der Käse muss sauber bleiben. Nutze also für jedes Stück Käse ein eigenes Messer, denn niemand hat Lust auf einen Weichkäse, der mit Blauschimmelkäse übersät ist.


Bild: cheezy

 

Tipp 7: Namens-Vielfalt macht Appetit

Gerade wenn die Käseplatte zur Selbstbedienung aufgestellt ist, hilft eine Beschriftung, etwa eine kleine Etikette oder ein Zettel daneben. Denn ein “Prince d’Ogoz” aus Fribourg oder ein “Schorsch Chräftig” aus Luzern beispielsweise regen doch gleich die Neugier und den Appetit an. Ansonsten solltest du beim Anrichten der Käseplatte deiner Kreativität und deinem Geschmack freien Lauf lassen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Themen-Käseplatte – etwa zum Muttertag mit passender Deko ? Oder vielleicht eine länderspezifische Platte? Italien, Frankreich, England oder natürlich die Schweiz? Wusstest du, dass unser Land rund 450 Käsesorten produziert? Man könnte also mehr als ein Jahr lang jeden Tag eine andere Schweizer Sorte geniessen…

Bild: Getty Images

 

 

Ein Abo für Käse-LiebhaberInnen

Für alle KäseliebhaberInnen und solche, die es noch werden wollen: cheezy.ch ist ein Online-Marktplatz für die verschiedensten Käsereien und hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Käseland Schweiz allen schmackhaft zu machen. Und zwar mit per Post gelieferten Käseboxen, die mit Sorgfalt zusammengestellt und mit Liebe nachhaltig von Hand verpackt werden.


Bild: chezzy

Die exklusiven Käseboxen sind auch im flexiblen Abo erhältlich. Zur Auswahl stehen verschiedene Boxen mit 600 g, 900 g und 1200 g, wobei das Sortiment regelmässig wechselt. Flexibilität gilt auch bei den Lieferintervallen: Im Abo kommt der beste Schweizer Käse jede Woche, alle zwei, drei oder vier Wochen immer donnerstags frisch von der Käserei. Änderungen und Kündigung sind jederzeit möglich. Selbstverständlich gibt es jede Käsebox auch als Einzellieferung (z.B.  für eine Sommerparty, als Geschenk oder als Mitbringsel bei einer Dinner-Einladung). Zum bevorstehenden Muttertag am kommenden Sonntag bietet sich zum Beispiel die Käsebox mit Schaumwein an.

 

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