Änisguetzli

Schwerer Magen nach einem deftigen Weihnachtsbraten? Anis soll gut für die Verdauung sein. Also darfst du dich beim Festessen zum Nachtisch bei diesem Guetzli mit gutem Gewissen bedienen. Wir präsentieren hier ein altes Basler Originalrezept. Da die ungebackenen Änisguetzli 24 bis 48 Stunden vor dem Backen trocknen müssen, ist für diesen Weihnachtsklassiker genügend Zeit einzuplanen.
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Zutaten

Eine Portion
Zutaten: 
  • 4 Eier
  • 450 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 1/2 EL Anis
  • 520 g Mehl
Zubereitung 
  1. Eier mit dem Puderzucker und einer Prise Salz auf hoher Stufe mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Anis hinzufügen.
  2. Vorsichtig auf niedriger Stufe das gesiebte Mehl unterrühren bis ein geschmiediger Teig entstanden ist. Der Teig darf nicht zu feucht sein, weil sonst die Guetzli nicht ausgestochen werden können. Ansonsten noch etwas Mehl beifügen (nicht mehr als 30 g).
  3. Den Teig ca. 1 cm dick auswallen und mit beliebiger Form oder einem Model Guetzli ausstechen. Wer lieber Chräbeli möchte: Teigrolle 1,5 cm dick in 5 cm lange Stücke schneiden, zweimal seitlich einschneiden und biegen. 
  4. Guetzli auf hauchdünn eingefettetes Blech legen. Nichts mehr verschieben!
  5. Bei Raumtemperatur 24 bis 48 Stunden an einem durchzugsfreien Ort trocknen lassen.
  6. Backofen auf 150°C vorheizen. Guetzli bzw. Chräbeli in der Ofenmitte ca. 20 bis 25 Minuten bei leicht geöffneter Ofentüre (Holzkelle einklemmen) backen. Sobald die "Füsschen" hellbraun werden, Blech aus dem Ofen nehmen. 
  7. Auskühlen lassen und in einer gut verschliessbaren Dose an einem kühlen Ort aufbewahren. Ca. 6 Wochen haltbar.