Holunder-Gelée

Im August/September trägt der Holunder prächtige schwarze Beeren, mit denen sich ein geschmacksintensives Gelée herstellen lässt. Selbstgemachtes Holunder-Gelée ist eine herrliche Alternative zur gekauften Erdbeer- oder Himbeermarmelade und das Highlight auf jedem Frühstückstisch. Die schwarzen Powerbeeren enthalten viel Kalium und sind ausserdem reich an Vitamin C. 
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Zutaten

ca. 4-6 Gläser
Zutaten: 
  • 750 g frisch gepresster Holundersaft aus Beeren
  • 650 g Zucker
  • 1 Beutel Geliermittel für Konfitüren (30 g)
  • 1/2 Pkg. Vanillezucker
Zubereitung 
  1. Wasche die Holunderdolden zuerst gründlich im Wasser. Schneide die dicken Stielenden ab (die dünnen Ästchen kannst du dranlassen).
  2. Koche die Holunderbeeren mit wenig Wasser auf und lasse sie zugedeckt etwas stehen. 
  3. Anschliessend die Beeren durch ein Beerentuch drücken und den Saft in einer Schüssel auffangen (Achtung, die Beeren färben stark. Handschuhe anziehen!). 
  4. Den Saft mit dem Geliermittel gut vermischen, aufkochen und dann erst den Zucker und den Vanillezucker beigeben. Die Flüssigkeit für ca. 5 Minuten wallend kochen lassen. 
  5. Danach abschäumen und mit Hilfe eines Trichters heiss in die Gläser abfüllen. Das Gelée an einem dunklen und kühlen Ort lagern (ca. 1 Jahr haltbar). 

Tipp:

Die korrekte Reihenfolge solltest du unbedingt beachten, damit die Flüssigkeit auch richtig geliert. Vor dem Abfüllen kannst du auch kurz eine Gelierprobe machen. Gebe dazu 1 EL des Gelées auf einen kalt abgespülten Teller. Bildet sich ein Häutchen und zerfliesst das Gelée nicht flüssig, ist die Konsistenz perfekt. Sollte das Holunder-Gelée nicht gelieren, füge den Saft von 1-2 Zitronen bei und fülle die Flüssigkeit sofort ab.